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Die 10 wichtigsten SEO Maßnahmen

In den Top 10 der Suchmaschinenergebnisse erscheinen – das Ziel vieler Unternehmen. Wird nämlich im Internet nach Lösungen, Informationen, Produkten, Dienstleistungen oder einer bestimmten Marke gesucht, beginnt die Suche meistens im Web. Erscheinst du in den Suchmaschinenergebnissen, erhöht das deinen Traffic und somit deine Conversions. Der Schlüssel zu mehr Sichtbarkeit bei Google: Suchmaschinenoptimierung, kurz SEO. Doch was genau sind SEO Maßnahmen, was bringen sie und welche Maßnahmen sind die besten für deine Website? All das erfährst du in diesem Artikel.

Was sind SEO Maßnahmen? 

Das Ziel von SEO ist, das Ranking deiner Website in den Suchergebnissen auf einen bestimmten Suchbegriff bzw. ein Keyword zu verbessern. Damit das gelingt, gibt es verschiedene SEO Maßnahmen, die es umzusetzen gilt.

SEO Maßnahmen tragen zur Optimierung verschiedener Teilbereiche deiner Website bei. Dabei kann eine SEO Maßnahme ein kleiner technischer Kniff sein, sie können aber auch sehr viel umfangreicher sein. Es ist wichtig, die SEO Maßnahmen nach deinen Unternehmenszielen zu orientieren und nach Nutzen für die Suchmaschinenoptimierung zu priorisieren. Denn nur durch das Zusammenspiel verschiedener Maßnahmen kannst du eine SEO Strategie erstellen, die erfolgreich ist. 

Die SEO Maßnahmen teilen sich auf zwei große Teilbereiche auf: Onpage und Offpage. Der Bereich der Onpage Optimierung umfasst alle SEO Maßnahmen, die du zur inhaltlichen, strukturellen und technischen Verbesserung auf der Website ergreifen kannst. Der Bereich Offpage Optimierung umfasst alle Maßnahmen außerhalb deiner Website.

Kickstart SEO Banner

Was ist das Ziel der SEO Maßnahmen? 

SEO Maßnahmen helfen dir dabei, eine bessere Sichtbarkeit und relevante Rankings zu erreichen. Mit SEO Maßnahmen kannst du dauerhaft mehr Besucher:innen generieren, aus Besucher:innen können dann dank weiterer SEO Maßnahmen Leads und Conversions entstehen. So steigerst du deinen Umsatz. 

Zwar ist das Erstellen einer SEO Strategie und die Umsetzung der verschiedenen Maßnahmen umfangreich und langfristig, jedoch auch nachhaltig. 

Jede Maßnahme kann unterschiedliche Ziele verfolgen, die in das Hauptziel – mehr Traffic zu erlangen – einzahlen. Ziele der verschiedenen Maßnahmen können bspw. eine bessere User Experience sein, mehr Offpage Signale, eine strukturierte Navigation sowohl für User:innen als auch für Suchmaschinen, das Unternehmen als Expert:in zu positionieren oder das Treffen des User Intents. 

Top 10 SEO Maßnahmen 

Um einen Überblick der verschiedenen SEO Maßnahmen zu erlangen und welche Ziele mit welchen Maßnahmen verbunden sind, stellen wir dir hier nun die Top 10 SEO Maßnahmen vor. 

1. SEO Ziele definieren

Das Hauptziel von SEO ist, hohe Rankings und Traffic zu erzielen. Das ist allerdings für die Auswahl verschiedener Maßnahmen zu schwammig, da alle Maßnahmen in dieses Hauptziel einzahlen. So sollte die erste SEO Maßnahme für deine SEO Strategie das Festlegen von Zielen sein, nach denen du anschließend alle weiteren Maßnahmen auswählen kannst. Ein Ziel kann bspw. sein, innerhalb der nächsten sechs Monaten zu den Keywords XY in den Top 3 der SERPs (=Search Engine Result Pages) zu ranken. Du kannst deine Ziele auch noch detaillierter formulieren. 

2. Keywordoptimierung und -recherche 

Die Keywordrecherche ist die Grundlage von Onpage- und Content SEO. 

Mit Hilfe der Keywordrecherche kannst du Schlüsselbegriffe zu bestimmten Themen, nach denen deine Zielgruppe sucht, bestimmen. So kannst du festlegen, welche Seiten zu welchen Keywords ranken sollen und die Seiten danach ausrichten. 

Bei der Keywordrecherche und auch Optimierung können dir verschiedene Tools helfen. Darunter fallen zum Beispiel die Tools Ahrefs, Semrush, Searchmetrics und Sistrix. Mit diesen Tools kannst du zum Beispiel das Traffic Potenzial eines Keywords tracken, Keywords mit deinen Wettbewerber:innen vergleichen und die Keyword Performance kontrollieren.

Tipp:
Verlasse dich bei deiner Keywordanalyse nicht nur auf ein Tool, sondern kombiniere mehrere Tools miteinander.

 

Grafik, die das optimale Keyword beschreibt

Die Grafik zeigt, was ein optimales Keyword ausmacht. 

  • Die potenzielle Conversion Rate des Keywords ist hoch, heißt, das Keyword ist nah an einem Kaufabschluss dran oder kann dazu führen. 
  • Das optimale Keyword ist relevant für dein Unternehmen und besitzt wenig Konkurrenz, also wird wenig von Wettbewerber:innen genutzt. 
  • Der hohe PPC (Pay Per Click) des optimalen Keywords, zeigt dir, dass das Keyword sehr transaktional ist – optimal, weil es dadurch scheinbar umsatzrelevant ist, gleichzeitig verringern viele Ads auch die Klicks auf die organischen Ergebnisse.
  • Eine hohe Nachfrage des Keywords (also ein hohes Suchvolumen) bringt potenziell viel Traffic auf die Seite.

Hier gilt allerdings: Das perfekte Keyword gibt es in den meisten Fällen nicht. Beispielsweise muss die Conversion Rate nicht bei allen Keywords, die für dich relevant sind, hoch sein. Das ist bei Keywords der Awareness Phase der Fall. Mit diesen Keywords gelingt es dir dafür umso besser, den Traffic signifikant zu steigern. So sind Keywords mit einer niedrigeren Conversion Rate, aber einem höheren Suchvolumen wie bspw. “Lampe Küche”, eventuell sogar genauso wichtig wie Keywords mit einer höheren Conversion Rate, die aber vielleicht ein geringeres Suchvolumen mit sich bringen, wie “Lampe kaufen”. 

Hast du dein Keyword schließlich festgelegt, solltest du deine Inhalte semantisch so aufbereiten, dass sie sowohl dem User Intent entsprechen und von der Suchmaschine als inhaltlich relevant eingestuft werden. Abhängig von den verwendeten Keywords, Synonymen und Phrasen teilt die Suchmaschine die Seite einem bestimmten Themenbereich zu und legt fest, zu welcher Suchanfrage deine Seite in den SERPs auftaucht. Um die richtigen semantisch verwandten Begriffe rund um dein Keyword zu finden, lohnt sich ein wdf*idf Analyse. Tools wie zum Beispiel Termlabs können dir dabei helfen. 

Wird deine Seite unter einem bestimmten Begriff gefunden, müssen die Inhalte dem entsprechen, was die Besucher:innen unter diesem Begriff erwarten. Heißt, es ist sehr wichtig, den User Intent zu treffen. Denn ist das nicht der Fall, kann deine Seite noch so gut aufgestellt sein: Finden User:innen auf deiner Seite nicht das, wonach sie suchen, wenn sie einen bestimmten Begriff in die Suchanfrage geben, werden sie direkt wieder deine Seite verlassen und erhöhen dadurch nur die Bounce Rate. 

Google und andere Suchmaschinen haben die Absicht, den User:innen die perfekt auf ihre Suchintention zugeschnittene Suchergebnisse zu präsentieren. So ist die User Intent in Kombination mit dem richtigen Keyword ein wichtiger Rankingfaktor und ein wichtiger Aspekt der folgenden SEO Maßnahme. 

3. Content Creation und einzigartige Inhalte 

Bei der Content Creation steht vor allem eines im Mittelpunkt: die User:innen und ihr Intent. 

Dabei sollte der Content:

  • einzigartig sein, 
  • Mehrwert haben,
  • genau auf das Keyword zugeschnitten sein,
  • sich an den Inhalten von Wettbewerber:innen orientieren und gleichzeitig von der Konkurrenz abheben,
  • und genau den User Intent treffen und die Bedürfnisse der User:innen erfüllen. 

Guter Content kann unterschiedlich aussehen. Um dir trotzdem eine Orientierung zu geben, haben wir eine Checkliste zusammengestellt, die zeigt, was bei hochwertigem Content wichtig ist:

Checkliste Content Creation

Vor allem im E-Commerce ist der Punkt der Checkliste “Vermeidung von Duplicate Content” gar nicht so leicht umzusetzen. Denn oft ähneln sich Produkte so sehr, dass sich Duplicate Content vielleicht gar nicht vermeiden lässt. Doch auch hierfür gibt es eine Lösung: Canonical Tags. Versiehst du die Seite mit einem Canonical Tag, signalisiert du der Suchmaschine, welche Seite den originalen Inhalt aufweist. Suchmaschinen indexieren dann nur die im Canonical Tag benannte Seite. So verhinderst du, dass deine Website zu einem Keyword mit mehreren URLs rankt bzw. , dass Google keine von deinen Seiten ins Ranking aufnimmt. 


Noch 3 Tipps für deinen optimalen SEO Content: 

    • Gut recherchierte, fundierte und detaillierte Texte lassen dich als Expert:in auffallen
    • Expert:innen Statements, vertrauliche Quellen und Zitate erhöhen deine Autorität im Themengebiet
    • Nicht nur der reine Inhalt zählt, auch die Aufbereitung des Inhalts mit Hilfe von (Info-)Grafiken, Videos und Bildern

4. Meta Title und Meta Description optimieren

Der Meta Title und die Meta Description geben Auskunft über den Inhalt, den die User:innen auf deiner Seite finden können. Der Meta Title und die Meta Description befinden sich im Search Snippet in den SERPs und sind das Erste, was die User:innen von deiner Seite sehen – und woran sie entscheiden, ob sie auf die Seite klicken oder eben nicht. Die Optimierung der Meta Title und Description ist somit eine wichtige SEO Maßnahme. 

Meta Title und Description von suxeedo de
Der Search Snippet bestehend aus der URL, dem Meta Title und der Meta Description.

Der Meta Title ist ein wichtiger Rankingfaktor, da der Title Tag direkten Einfluss auf das Ranking hat. Die Meta Description trägt indirekt zu deinen Rankings bei. Der Meta Title benennt die Seite und dient für das Search Snippet als Überschrift. Wichtig ist vor allem, dass das Fokuskeyword im Meta Title vorkommt. Hier gilt: Je weiter vorne das Keyword im Titel steht, desto besser und desto stärker die Gewichtung der Suchmaschine. 

Die Meta Description hat insofern einen indirekten Einfluss auf das Ranking, da die Metabeschreibung einen Einfluss auf die Klickrate (Click Through Rate) hat. Die Meta Description dient als eine Art Teaser. Daher sollte die Beschreibung aussagekräftig sein und das Interesse der Nutzer:innen wecken. 

Die optimale Meta Description:

  • Nutze CTAs (=Call to Actions)
  • Baue das Fokuskeyword in die Beschreibung ein
  • Beschreibe in dem Text genau, was auch auf deiner Seite zu erwarten ist
  • Verwende nicht eine Description für mehrere URLs, sondern nur eine einzigartige Description für eine URL
Tipp:
Ein Grund, warum Google die Meta Description oder auch den Meta Title nicht annimmt, ist die Länge der beiden Meta Tags. Beides darf weder zu lang, noch zu kurz sein. Tools wie bspw. der SERP Snippet Generator von Sistrix können dir dabei helfen, die richtige Länge einzuhalten. 


Den perfekten Meta Title und die perfekte Meta Description zu schreiben ist eine Herausforderung und es gibt keine Garantie, dass Google oder auch andere Suchmaschinen die Meta Title und Description genauso übernehmen, wie du sie erstellt hast. Wenn Google deinen Meta Title und die Description nicht direkt annehmen, gib nicht direkt auf! Manchmal hilft es schon, nur Kleinigkeiten zu verändern und so Google nochmal auf dich aufmerksam zu machen. Allgemein gilt: Bring Geduld mit! 

5. Page Speed/ Core Web Vitals 

Gute Inhalte und Nutzerfreundlichkeit sind das A und O deiner Website. Denn nicht nur deine Inhalte haben Einfluss auf dein Ranking, sondern eben auch die Page Experience. Eine wichtige SEO Maßnahme und Teil der Verbesserung der Nutzerfreundlichkeit ist die Optimierung des Page Speeds. 

Dabei spielt die Ladegeschwindigkeit gleich auf zwei Ebenen eine wichtige Rolle für deine Website. Zum einen verbessert der Page Speed eben die Benutzerfreundlichkeit und somit die User Experience. Zum anderen ist der Page Speed ein direkter und wichtiger Rankingfaktor für Google. Das Prinzip ist dabei ganz einfach: Eine schnelle Ladezeit hat einen positiven Einfluss auf dein Ranking. Ist die Ladezeit sehr langsam, erhöhst du damit deine Absprungrate bzw. Bounce Rate. Jede Sekunde, die deine Website zu lange lädt, schadet deinen Rankings. Die Faustregel für eine optimale Ladezeit sind laut Google maximal 2,5 Sekunden.

Das zeigen auch Studien: Die meisten Nutzer:innen verlassen die Seite direkt wieder, wenn die Ladezeit einer Website wesentlich länger als 2 Sekunden dauert. Das kennen die meisten vermutlich aus eigener Erfahrung: Du klickst auf eine Seite in den Suchergebnissen und diese lädt nur langsam, die Bilder laden nur nach und nach und die Inhalte werden nicht direkt vollständig angezeigt. Da verlässt du lieber die Seite und klickst auf eines der anderen Ergebnisse. Passiert genau das öfter auf deiner eigenen Website, kann es dazu kommen, dass Crawler dadurch deine Seite abstrafen.

Um deine Ladezeit zu bewerten, Schwachstellen aufzudecken und deine Website dementsprechend zu optimieren, helfen dir Tools wie die Page Speed Insights von Google. Sie messen nicht nur die Ladezeit, sondern auch noch zwei weitere Kennzahlen der Core Web Vitals. Die Core Web Vitals bestehen aus drei Kennzahlen bzw. Messwerte, die Google zur Bewertung deiner Seite heranziehen. Ziel ist es, dass deine Website bei Page Speed Insights in allen drei Kennzahlen im grünen Bereich liegt. Allgemein gilt: Je kürzer die Ladezeit, desto besser. 

Page Speed Insights von suxeedo
Bewertung der Nutzerseite mit Hilfe der Core Web Vitals im Tool Page Speed Insights.

Die Kennzahlen der Core Web Vitals sind:

  • LCP (Largest Contentful Paint): misst die Ladezeit einer Website.
  • FID (Interactivity: misst, wie schnell User:innen mit einer Website interagieren können und wie schnell der Browser auf die Interaktionen reagiert.
  • CLS (Visual Stability): misst Stabilität deiner Website bzw. der Inhalte und das Seitenlayout während dem Laden. 
Core Web Vitals Grafik
Core Web Vitals und ihre Bewertungsskala.
Info:
Die Verkürzung deiner Ladezeit hat nicht nur einen positiven Einfluss auf dein Ranking und die User Experience, sondern auch auf die Nachhaltigkeit deiner Website. Die Optimierung der Ladezeit gehört zu den Maßnahmen, um die CO₂ Emission der Website gering zu halten. Die Optimierung der Ladezeit ist also eine win win win Situation.


6. Website Struktur Suchmaschinen- und nutzerfreundlich gestalten

Zur Verbesserung der Nutzerfreundlichkeit gehört nicht nur der Page Speed, sondern auch die Gestaltung der Website Struktur. Es ist wichtig, eine Informations- und Navigationsstruktur zu schaffen. Denn nur so können sich User:innen intuitiv und einfach durch deine Inhalte navigieren. Baue deine Unterseiten logisch auf, achte dabei darauf, dass du

  • die Anzahl der benötigten Klicks zu allen Seiten möglichst gering hältst (Klicktiefe)
  • HTML (Hypertext Markup Language) verwendest
  • Überschriften klar formulierst
  • Unterüberschriften (H-Tags) zur Übersicht einer Seite nutzt, Bilder und Infografiken einsetzt übersichtliche Absätze einbaust
  • Aufzählungen nutzt und
  • bei längeren Texten ein Inhaltsverzeichnis hinzufügst.

Ist deine Website strukturiert, ist sie nicht nur nutzerfreundlich: Auch Suchmaschinen wie Google nehmen deine Website positiv wahr. Eine SEO Maßnahme, die also nicht fehlen darf.

Das Erstellen einer XML Map gibt Suchmaschinen wie Google zusätzlich wichtige Informationen über die Struktur deiner Website und verbessert somit dein Ranking. Die Map dient quasi als Inhaltsverzeichnis deiner gesamten Website. Die XML Map ist eine Auflistung aller URLs deiner Website, die Suchmaschinen crawlen sollen und hilft dabei, die Indexierung zu erleichtern und zu beschleunigen. 

Zusätzlich kannst du Inhalte im Code bestimmten Kategorien zuordnen, was die Aufnahme in die Rich Snippets der Suchmaschinenergebnisse erleichtert. Das machst du mit strukturierten Daten, auch Schema Markup genannt. So können die Crawler der Suchmaschinen die Inhalte deiner Website besser verstehen, bewerten und klassifizieren, also als relevant für die jeweiligen Suchanfragen erkennen. 

7. Sprechende URLs

Sprechende URLs zeigen genau an, worum es auf der Seite geht. Sie sind übersichtlich, logisch und hierarchisch aufgebaut, haben eine Verzeichnisstruktur, sind nicht zu lang und haben keine technischen Kürzel. Da deine URL einen Einfluss auf das Ranking haben kann, empfiehlt es sich, ein passendes Keyword zu integrieren. Schon bspw. die Länge der URL kann die Crawlbarkeit deiner Seite beeinflussen.

Beachte bei der Erstellung von URLs darauf, dass:

  • es jede URL nur einmal gibt 
  • die Wörter mit Bindestrich getrennt werden 
  • du keine Sonderzeichen oder Großbuchstaben verwendest 
  • die URL das Fokuskeyword enthält
Tipp:
Wichtig ist, die URL festzulegen, bevor die Seite online geht. Wenn du die URL nachträglich änderst, kann es dazu führen, dass Verlinkungen ins Leere laufen, User:innen die Seite nicht mehr auf Anhieb finden und Suchmaschinen die Seite erneut crawlen müssen. Aus SEO und User:innen Sicht ist eine nachträgliche Änderung also nicht zu empfehlen. 

8. Interne Verlinkungen 

Eine weitere wichtige SEO Maßnahme, die wichtig für deine Google Rankings ist, sind interne Verlinkungen. Interne Verlinkungen sind sowohl für User:innen als auch für Suchmaschinen von Bedeutung. Durch die Verlinkung der verschiedenen Seiten deiner Website miteinander und untereinander, können Nutzer:innen sich besser durch deine Seite navigieren und das bewerten Suchmaschinen wie Google positiv. Außerdem werden durch die interne Verlinkung auf ein bestimmtes Keyword, die verlinkten Texte für dieses Keyword von Google und anderen Suchmaschinen als relevanter eingestuft. Beides führt anschließend dazu, dass du in den Rankings aufsteigst. 

Mit den internen Verlinkungen kannst du innerhalb eines Textes auf eine andere, passende Unterseite verlinken. Achte dabei auf folgendes: 

  • Erstelle korrekte Verknüpfungen zu aktiven Seiten.
  • Verlinke auf Anchortexte, die das Hauptkeyword der verlinkten Seite enthalten. Vermeide Verlinkungen auf generische Wörter wie “hier” oder “weiter”. 
  • Verlinke nicht zu viele Seiten. Es gilt: Qualität vor Quantität. Zu viele Verlinkungen kann die User Experience negativ beeinflussen.
  • Suche dir die richtige Position deiner internen Links. Das kann im Footer, in der Sidebar, im Fließtext oder in einer Liste sein. 
Tipp:
Du kannst auch auf Bilder und Banner verlinken. Du kannst ansprechende CTAs setzen, die die User:innen auf die Landingpages von bspw. E-Books, Whitepapern und Checklisten weiterleiten. So können dir interne Verlinkungen auch dabei helfen deine Conversions zu erhöhen. 

9. Backlinks

Eine wichtige SEO Maßnahme, die Suchmaschinen wie Google ganz besonders in ihre Bewertung deiner Website mit einbeziehen, sind Backlinks. Backlinks zu erstellen ist ein wichtiger Bestandteil des Offpage SEOs. Sie senden starke Signale an die Suchmaschine und sind somit ein wichtiger Rankingfaktor. 

Ein Backlink ist ein Rückverweis einer anderen Quelle auf deine Website. Ein Backlink ist somit eine Art Empfehlung von einer anderen Website. Daher gilt: Je besser die externe Quelle von Google bewertet ist und je passender die inhaltliche Autorität der verlinkenden Seite, desto hochwertiger der Backlink. Und je hochwertiger der Backlink, desto positiver ist der Einfluss der Backlinks auf dein Ranking. Daher ist das Ziel, nicht so viele Backlinks wie möglich zu erhalten, sondern viele qualifizierte und hochwertige Backlinks zu gewinnen. 

Allerdings können sich Backlinks von Spam Websiten auch negativ auf dein Ranking auswirken. Daher ist es wichtig, schlechte Links zu entwerten, damit diese keinen negativen Einfluss auf deine gesamte Website haben. 

Mit Hilfe von Tools wie Ahrefs kannst du deine Backlinks regelmäßig überprüfen. So kannst du auf Links, die von Spam Seiten oder schlechten Websites kommen, reagieren. Über die Searchconsole von Google kannst du diese Links anschließend von Google als ungültig erklären lassen (Disavow). So fließen diese Links nicht mehr in die Bewertung deiner Website ein. 

Nun könntest du sagen, du hast ja keinen Einfluss darauf, wen andere Seiten verlinken und wen nicht. Das ist keineswegs so: Backlinks lassen sich durch proaktive Content Seeding Kampagnen strategisch generieren. Mit Seeding kannst du deinen Content gezielt im Internet verbreiten. 

Tipp:
Achte darauf, dass deine Offpage Maßnahmen immer natürlich wirken.


Aber auch durch die Gestaltung deiner Website mit einzigartigem Content kannst du dich als Expert:in für bestimmte Themengebiete positionieren, sodass dich andere Website als Expert:in wahrnehmen und Verlinkungen auf deine Seite setzen. 

10. Seitenhygiene 

Alle Maßnahmen im Überblick behalten und deine Website pflegen – nur so kannst du dir deinen Platz in den Top 10 dauerhaft sichern. Durch das “sauber” halten deiner Website, kannst du die Performance deiner Seiten steigern und dein Crawling Budget entlasten. Doch was ist Seitenhygiene? 

Zunächst einmal bedeutet Seitenhygiene, sich einen Überblick über alle deine URLs und die Struktur deiner Website zu verschaffen. Denn unter den URLs gibt es “gute” und “schlechte” URLs. Solche “schlechten” URLs sind Seiten, die keine Rankings bringen, keinen großen Mehrwert bieten und nicht strukturiert in die Website eingebunden sind. Je mehr solcher Seiten es gibt, desto schwieriger ist es für den Crawler, die wirklich relevanten Seiten direkt zu erkennen. Hier lohnt es sich also, aufzuräumen und einige Seiten aus dem Google Index zu nehmen. Denn: Weniger Seiten, die dafür besser aufbereitet sind und performen, lohnen sich mehr. Um die “schlechten” URLs aussortieren zu können, bietet sich eine Seitenanalyse an. Tools wie Sceamingfrog und Ryte können dich dabei unterstützen. 

Ein weiterer Aspekt der Seitenhygiene sind Links: Behalte sowohl interne als auch externe Links (Backlinks) im Auge und löse, falls nötig, Verlinkungen, die deiner Seite schaden, auf. 

Aber auch die Kontrolle der Performance einzelner Seiten gehört zur Seitenhygiene dazu: Mit Tools kannst du herausfinden, welche Seiten gut performen und welche nicht und du kannst sehen, welche Faktoren das Ranking dieser Seiten negativ beeinflussen. So kannst du die Fehlerquellen beheben und die Seiten mit Hilfe der SEO Maßnahmen wieder optimieren. 

Fazit

SEO Maßnahmen sind essentiell, um deine Website in die Top 10 der Suchergebnisse zu katapultieren. Dabei ist vor allem das Zusammenspiel der verschiedenen Maßnahmen wichtig, die gemeinsam in dein festgelegtes Ziel einzahlen. Doch lohnt sich dieser Aufwand? Und ob! Indem du ganz oben in den Suchergebnissen rankst, kannst du deinen Traffic steigern, deine Conversions erhöhen und somit deinen Umsatz steigern. 

Du willst deine SEO Strategie umsetzen, aber weißt nicht, welche SEO Maßnahmen die Richtigen für deine Website sind? Wir als SEO Agentur unterstützen dich gerne bei deiner Suchmaschinenoptimierung. Kontaktiere uns!

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Autorenbild Mira Aring
Mira Aring

Mira ist Content Marketing Managerin bei suxeedo. Sie kombiniert Wissenschaft an der TU Berlin mit praktischer Arbeit bei suxeedo und schafft sich so ein umfassendes Bild von Marketingprozessen.


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Fionn Kientzler

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