Magazine

Suchmaschinenoptimierung: Der Weg in die TOP 10 der SERPs

Die Suchmaschinenoptimierung, auch SEO genannt, umfasst alle Maßnahmen, die zur Sichtbarkeit deiner Webseite und ihren Inhalten in den SERPs beitragen. Technisches SEO verbindet sich dabei immer mehr mit inhaltlichen Themen und Nutzerfreundlichkeit. Damit du ganz oben in den Suchmaschinenergebnissen rankst, solltest du alle Schritte und Maßnahmen dafür beachten und durchführen. Wir klären Definition, Relevanz und listen alle Maßnahmen, die zur Suchmaschinenoptimierung beitragen.

Was ist Suchmaschinenoptimierung? 

Die Suchmaschinenoptimierung oder auch SEO (= Search Engine Optimization) umfasst alle Maßnahmen, die das Ranking deiner Webseite in den Suchmaschinenergebnissen (=SERPs, Search Engine Result Page) auf einen bestimmten Suchbegriff bzw. ein Keyword verbessern. Verschiedene Maßnahmen tragen zur Optimierung einzelner Teilbereiche deiner Webseite bei. So kannst du bspw. die Nutzererfahrung und Leistung deiner Webseite in den organischen Suchergebnissen optimieren. Um das gesamte Potenzial deiner Webseite ausschöpfen zu können, solltest du alle Maßnahmen und alle Teilbereiche mit einbeziehen.  

SEO lässt sich grundlegend in zwei Teilbereiche einteilen: On- und Offpage-Optimierung.

Onpage-Optimierung umfasst alle Maßnahmen zur technischen Verbesserung, zur Verbesserung des Contents, der Gestaltung und der User-Experience.
Offpage-Optimierung umfasst alle Maßnahmen, die außerhalb deiner Webseite Einfluss auf die Ranking-Position in den SERPs haben wie bspw. Backlinks. 

Alle Maßnahmen haben ein gemeinsames Ziel: Mit einzigartigem Content die Ranking-Voraussetzungen der Suchmaschinen erfüllen, damit vom Wettbewerb abheben und mit den eigenen Inhalten in den Top 10 der SERPs landen.

Die Relevanz von SEO für dein Unternehmen 

Die Frage danach, warum Suchmaschinenoptimierung so wichtig für ein Unternehmen ist, lässt sich leicht beantworten: Für die meisten digitalen User ist die Suchmaschine die erste Anlaufstelle, um sich Informationen zu beschaffen. Somit ist das der häufigste Weg, um auf die passende Webseite zu gelangen. Dabei suchen User Informationen jeglicher Art – von Wissensfragen, über Produktdetails bis hin zu Sport-Ergebnissen oder der Wettervorhersage. Fest steht: Nutzer:innen schenken den ersten Seiten, die in den organischen Suchergebnissen von Google und Co. aufgelistet sind, das größte Vertrauen. Im Umkehrschluss bedeutet das: Um von potenzieller Kundschaft als relevant wahrgenommen zu werden, ist es erforderlich, in die Top 10 der SERPs zu gelangen. Hier lässt sich sogar noch weiter differenzieren: Vor allem die Top 3 Ergebnisse werden überdurchschnittlich oft angeklickt.

Die ersten Ergebnisse erhalten die größte Aufmerksamkeit.

Je höher der Rang in den Suchmaschinenergebnissen, desto mehr Nutzer:innen gelangen auf deine Inhalte. Das wiederum erhöht die Klickrate, den Traffic und somit die Neukundengewinnung und die Conversion Rate. Der Schlüssel zu einer hohen Klickrate ist also eine professionelle Suchmaschinenoptimierung mit einer ausgebauten SEO Strategie, die so viel Sichtbarkeit der Webseite schafft wie möglich.

SEO ist vor allem für folgende Unternehmen von Relevanz:

  • Onlineshops
  • Dienstleistungen 
  • lokale Anbieter, die den Markt vor Ort dominieren wollen
Tipp:
Wann ist eine Suchmaschinenoptimierung sinnvoll? SEO bietet sich nicht nur an, wenn dein Content nicht in den SERPs erscheint, sondern auch wenn:

  • deine Webseite in den SERPs erscheint, aber trotzdem wenig Traffic und eine niedrige Conversion Rate hat
  • deine Webseite zwar sichtbar ist, aber nicht zu den relevanten Suchanfragen erscheint
  • deine Webseite im Ranking absteigt
  • du von Google abgestraft wurdest

Onpage- und Offpage-Optimierung: Die zwei grundlegenden Teilbereiche des SEOs

Was ist Onpage-Optimierung

Onpage beschreibt alles, was sich auf deiner Webseite abspielt. Das schließt technische, inhaltliche als auch gestalterische Faktoren ein. Der Fokus liegt darauf, dass User die Seite problemlos nutzen können und sich von den Inhalte angesprochen fühlen. 

Onpage lässt sich weiter in folgende Teilbereiche unterteilen: 

  1. Technik
    Hier spricht man auch von technischem SEO. Wie können die Struktur und die technischen Faktoren optimiert werden? Dazu gehören bspw. die Optimierung der Metadaten, die Verbesserung der Ladezeit, eine gute Zugänglichkeit, gute interne Verlinkungen und die Nutzerfreundlichkeit. Im Fokus steht dabei oft die Verbesserung der User Experience. Die Optimierung hat als Ziel, Nutzer:innen und Suchmaschinen gleichermaßen zu überzeugen – denn beide gehen Hand in Hand.
  2. Content
    Auch der Content sollte sowohl Suchmaschine als auch Nutzer:innern überzeugen. Denn es nützt auch der beste Content zu einem Keyword nichts, wenn er nicht die Interessen und Bedürfnisse der User trifft. Wie ist die Qualität des Contents? Wurde das Keyword ausreichend und sinnvoll integriert? Hier geht es darum, einzigartige und auf die User Erwartung zugeschnittene Inhalte zu liefern.
  3. Gestaltung
    Die Gestaltung der Webseite ist ein wichtiger Faktor für die User Experience. Wie sieht die Seite aus? Ist die Navigation sinnvoll aufgebaut? Sind Conversion-Elemente vorhanden? Ist die Gestaltung ansprechend? All das sind wichtige Fragen, die du beachten solltest,um die User Experience positiv zu gestalten.

Was ist Offpage-Optimierung? 

Offpage beschreibt alles im Zuge der Suchmaschinenoptimierung, was sich außerhalb deiner Webseite abspielt. Das Stichwort hier lautet: Linkbuilding. Das heißt, Offpage befasst sich mit qualitativ hochwertigen Backlinks (externe Verlinkungen, die auf deine Webseite verweisen). Auch Unternehmensnennung und Markenaufbau zählen zu Offpage. Warum Offpage wichtig ist? Externe Verlinkungen erzeugen Vertrauen bei den Nutzer:innen und Google schaut sich ganz genau an, wie vernetzt eine Seite im Web ist. Das Prinzip: Je höher die Backlinks-Dichte von Seiten mit hoher Autorität, desto positiver wirkt sich das auf das Ranking einer Webseite aus. 

Tipp:
Linkbuilding ist nichts, was von heute auf morgen erfolgreich umgesetzt wird. Der Aufbau eines stabilen und reichhaltigen Netzwerk braucht Zeit und Kontinuität.

Welche Maßnahmen gibt es?

Damit dein Content so gut wie möglich rankt, gibt es sowohl Onpage als auch Offpage viele Maßnahmen zur Suchmaschinenoptimierung: 

Maßnahmen zur Onpage-Optimierung: 

  • Keyword-Recherche und Entwicklung von Keyword-Strategien:
    Welches Keyword soll für welche Seite ranken?
  • Themen-Recherchen:
    Welche Themen und Inhalte sind relevant?
  • Informationsarchitektur schaffen:
    Ist der Inhalt auf der Website so strukturiert, dass sich Nutzer:innen so intuitiv und einfach wie möglich hindurch navigieren können?
  • Für mobile Nutzerfreundlichkeit (Mobile SEO) sorgen:
    Sind die Inhalte auf die mobile Internetnutzung angepasst und optimiert?
  • Content Optimierung und Erstellung:
    Welche Inhalte lassen sich verbessern und welche könntest du ergänzen?
  • 404 Seiten vermeiden:
    Gibt es fehlerhafte Seiten, die User im Zweifel von der Seite weglenken?
  • URL Strukturen anpassen:
    Sind die URLs gut lesbar und spiegeln sie die Verzeichnisstruktur wider?
  • Seitenladegeschwindigkeit verbessern:
    Lädt die Webseite länger als 3 Sekunden?
  • Interne Verlinkungen prüfen:
    Gibt es genügend Verlinkungen der eigenen Inhalte zu internen Seiten?
  • Metadaten (Seitentitel, Description, Rich Snippets) optimieren:
    Entsprechen die Metadaten der vorgegebenen Zeichenanzahl bzw. Pixelbreite? Kommt das Fokus Keyword in Title und Description vor?
  • Video und Bilder SEO:
    Verwendest du Videos und Bilder, um deine Inhalte visuell zu untermalen? Dabei sollte das Keyword im Dateiname, Titel und Alt-Text der Bilder und Videos vorkommen.
  • Content-Audits:
    Wann hast du zuletzt eine Analyse und Aufbereitung des bestehenden Contents durchgeführt, um zu prüfen, welcher Content am besten performt?
  • WDF*IDF-Analysen:
    Sind deine Inhalte semantisch optimiert? WDF*IDF-Analysen geben an, welche Begriffe neben dem Hauptkeyword häufiger verwendet werden sollten und welche Begriffe fehlen, um den bestmöglichen Text zu erstellen.
  • Content-Wettbewerbsanalysen:
    Zu welchen Keywords und auf welcher Position rankt deine Konkurrenz?
  • Voice Search SEO:
    Sind die Suchanfragen, die in kompletten Sätzen in das jeweilige Gerät gesprochen werden, auch optimiert?
  • Internationales SEO:
    Möchtest du international sichtbar werden? Dann kannst du Suchmaschinenoptimierung auf lokaler, nationaler und internationaler Ebene betreiben und länderspezifische Anpassungen der SEO Strategie vornehmen.
  • SEO-Monitoring:
    Beobachtest du fortlaufend deine SEO Kennzahlen?
  • SEO-Reporting:
    Protokollierst du deine wichtigsten Kennzahlen übersichtlich und verständlich für Dritte?

Maßnahmen zur Offpage-Optimierung

  • Linkbuilding und Seeding:
    Aufbau qualitativ hochwertiger Backlinks, welche sich mit Hilfe von Seeding mit thematisch ähnelnden Portalen verbinden lassen.
  • Suchmaschinenanmeldung:
    Eintragen deines URLs in eine Suchmaschine, um in den Index der Suchmaschinen aufgenommen zu werden.
  • Social Media Optimierung (SMO):
    Optimierungen dahingehend, damit die Aufnahme in die Sozialen Medien leichter erfolgt.
  • Begleitung von Linkbaits:
    Begleitung der Webinhalte deiner Webseite, die der Gewinnung von Backlinks dienen.
  • Linkquellen-Recherche:
    Recherche nach vertrauenswürdigen Seiten, die sich für eine Verlinkung eignen.
  • PR-Arbeit:
    Public Relation bzw. Öffentlichkeitsarbeit.

Die Maßnahmen der Suchmaschinenoptimierung sind sehr weit gefächert und  überschneiden sich daher mit anderen Marketingdisziplinen wie beispielsweise Content Marketing und UX (User Experience).

9 Schritte der Suchmaschinenoptimierung in der Praxis 

Wie genau erfolgt eine Suchmaschinenoptimierung? Wie kannst du deine Webseite für Google optimieren? Folgende 9 Schritte helfen dir bei der Umsetzung: 

Schritt 1: Keyword finden

Der erste Schritt ist, den Suchbegriff festzulegen. Denn: Das Keyword und die damit verbundene Recherche, Bewertung und Überprüfung bilden die Grundlage der Suchmaschinenoptimierung. Die Bestimmung der Keywords ist entscheidend für das Ranking der Seiten zu diesen Keywords. Durch die Optimierung eines Keywords erkennt Google, dass die Seite für eben dieses Keyword und dem damit verbundenen Inhalt relevant ist.

Für die Keyword-Recherche kannst du auf den Webseiten von den Wettbewerbern recherchieren, Keyword-Tools nutzen oder Google zur Hilfe nehmen und dich an den Frageboxen in den Suchergebnissen und an den themenverwandte Suchbegriffen orientieren. 

Die Keyword-Tools können dir bei der Bewertung der Keywords helfen. Wie häufig kommt der Begriff bei Google und anderen Suchmaschinen vor? Wie hoch ist das Suchvolumen? Wie ist der Trend des Keywords? Besitzt das Keyword eine hohe Conversion Rate? Welche Synonyme besitzt das Keyword? Wie stark ist die Konkurrenz? All diese Informationen und Kriterien legen die Grundlage für das passende Keyword und somit für die Suchmaschinenoptimierung. 

Tipp:
Keyword-Stuffing vermeiden: Es geht nicht darum, das Keyword so oft wie möglich einzubauen, damit die Seite rankt. Eine Über-Optimierung bringt dir nur Nachteile. Zur Suchmaschinenoptimierung gehört schließlich mehr, als nur das Keyword einzubauen: das Keyword bildet nur die Grundlage. 

Schritt 2: Indexierte URLs prüfen 

Im zweiten Schritt der Suchmaschinenoptimierung solltest du folgende Fragen beantworten:

  • Erscheint deine Webseite in den SERPs? 
  • Auf welcher Position befindet sich deine Webseite in den Ergebnissen?
  • Wie sichtbar ist deine Webseite?

Bevor sich an der Position der Webseite in den SERPs etwas ändern kann, solltest du zunächst einmal sicherstellen, ob die Webseite überhaupt in den SERPs erscheint und für die Nutzer:innen erreichbar und abrufbar ist. Ob Google deine URLs indexiert hat, ist leicht zu überprüfen. Nämlich indem du site: deineDomain.de in den Suchschlitz bei Google eingibst. So werden dir nahezu alle deine Domains angezeigt, die bei Google indexiert sind. 

Das ist wichtig zu überprüfen, da schon eine einzige, falsch gesetzte Zeile in den Metas (noindex-Tag) dazu führen kann, dass Google die entsprechende Seite nicht indexiert. 

Aber auch andere Gründe können dazu führen, dass eine URL nicht im Index erfasst ist:

  • Die Verlinkung mit anderen Webseiten ist nicht ausreichend
  • Google hat die Seite noch nicht gecrawlt
  • Der Aufbau der Seite ist nicht gut 
Tipp:
Das Crawling der Suchmaschinen läuft in erster Linie über Links. Verlinkungen haben daher einen besonders wichtigen Status. Das Prinzip ist recht simpel: Je mehr deine Inhalte intern und extern verlinkt sind, desto eher und öfter werden sie gecrawlt. 


Nachdem du nun überprüft hast, ob deine URL in Google gelistet ist, kannst du noch die allgemeine Sichtbarkeit der Webseite überprüfen. Das heißt, du kannst deine Domain mit der Entwicklung anderer Domains vergleichen. Verschiedene Tools, wie bspw. Sistrix oder Searchmetrics, können dir dabei helfen. Diese zeigen zum einen die Anzahl und das Volumen der Suchbegriffe an, mit denen eine Webseite bei Google auftaucht. Zum anderen siehst du die Position, die du mit diesen Suchbegriffen besetzt.
Interessant für SEO ist dabei nicht die momentane Sichtbarkeit im Vergleich zur Konkurrenz, sondern die Entwicklung über einen Zeitraum. So kannst du kontrollieren, welche Änderungen gut funktionieren und welche nicht. Anhand der Sichtbarkeit und den Veränderungen kannst du dann entsprechende Maßnahmen zur Optimierung ableiten. 

Schritt 3: Mehrwertigen Content gestalten 

Biete ich den Nutzer:innen Inhalte, die sie auch ansprechen? Damit du einzigartigen und passenden Content anbieten kannst, musst du zunächst klären, welche Suchintention hinter bestimmten Suchbegriffen steht. Denn auch wenn deine Inhalte gut ranken, wird das nicht lange so bleiben, wenn die Inhalte nicht auf die Erwartungen der Nutzer:innen ausgerichtet sind. User sollten beim ersten Klick in den Suchergebnissen die Information finden, die sie suchen.

Um also in den oberen Rängen der SERPs ranken zu können, gilt es, einzigartigen Content mit Mehrwert zu produzieren. 

Einzigartiger Content mit Mehrwert zeichnet sich durch mehrere Merkmale aus:

  • Einzigartige Inhalte
  • Zur Zielgruppe passender Schreibstil und passende Struktur
  • Beantwortung von User-Fragen
  • Frei von Rechtschreibfehlern, grammatikalischen, stilistischen oder fachlichen Fehlern 
  • Nicht nur Nennung von Fachbegriffen, sondern auch Erklärungen der Fachbegriffe
  • Direkte Ansprache der Nutzer:innen
  • Strukturierung durch Überschriften, Absätze und Aufzählungen, um den Lesefluss zu vereinfachen
  • Visuelle Gestaltung mit Hilfe von Bildern, Grafiken und Videos 

Schritt 4: Metadaten anpassen

Metadaten sind das, was dir Google in den SERPs anzeigt. Sie sind also häufig das erste, was die Nutzer:innen in den Suchmaschinenergebnissen auf deine Webseite aufmerksam macht. Suchmaschinen-Crawler nutzen die Informationen aus den Metadaten, um deine Webseite thematisch besser zuzuordnen. Die Metadaten bestehen aus dem Metatitle und der Metadescription: 

Der Metatitle gibt der Suchmaschine und den Nutzer:innen Auskunft über das Thema, das die Seite dahinter beinhaltet. Der Titel sollte genau sein und keineswegs zu lang, damit er in den SERPs nicht abgeschnitten wird.

Die Metadescription umschreibt das Thema in wenigen Zeichen und sollte auch direkt den Mehrwert vermitteln, den die Webseite liefert. 

Wenn du Metadaten verfasst, solltest du die vorgegebene Zeichenanzahl bzw. Pixelbreite nicht überschreiten. Wichtig ist außerdem, dass sowohl Metatitle als auch Metadescription das Keyword enthalten, mit dem du für diese Seite ranken möchtest. 

Tipp:
Erfüllen deine Metadaten alle Voraussetzungen für die Suchmaschinenoptimierung? Um das zu kontrollieren, gibt es Tools wie zum Beispiel das SERP Snippet Tool von Sistrix. Diese können überprüfen, ob die Metadaten geeignet sind. 

 

Tools wie der Sistrix Serp Snippet Generator helfen dir dabei, die optimale Länge für Metadaten zu finden.

Schritt 5: URLs verständlich und übersichtlich gestalten 

Die Suchmaschine und ihre Nutzer:innen sollten direkt den Sinn und die Bedeutung von URLs nachvollziehen können. Beachte deshalb, dass die URLs gut leserlich sind und die Verzeichnisstruktur widerspiegeln. Dadurch wird es für Google als auch für die Nutzer:innen leichter, die Webseitenarchitekur und Inhalte zu verstehen. So können sie Inhalte auch später besser wieder aufzurufen. URLs, die eine solche Übersicht ermöglichen, sind sogenannte sprechende URLs. 

Eine geeignete URL könnte beispielsweise so aussehen.
Tipp:
Keyword nicht vergessen! Es ist wichtig, dass das Keyword, welches das Thema der entsprechenden Domain wiedergibt, auch in der URL vorkommt. 

Schritt 6: Linkbuilding betreiben

Verlinke zwischen deiner eigenen und einer fremden Webseite. Linkbuilding ist bei der Suchmaschinenoptimierung der Hauptaspekt in Sachen Offpage-Optimierungen. Wie bereits erwähnt, hat Linkbuilding als Ziel, das Ranking mit Hilfe von Backlinks zu verbessern. Dabei gilt: Je mehr Backlinks deine Webseite hat, desto besser die Voraussetzungen für ein Top Ranking in den SERPs. Wichtig ist hier, dass die Links von vertrauenswürdigen und themenrelevanten Seiten stammen. Außerdem sollten die Links inhaltlich sinnvoll gesetzt sein. 

Schritt 7: Sicherheit schaffen 

Ist deine Webseite sicher? Das Bedürfnis nach Datenschutz und Datensicherheit wird bei den Nutzer:innen immer größer. So ist der Wechsel von HTTP zu HTTPs unabdingbar. Das SSL-Zertifikat wird im Zuge der Suchmaschinenoptimierung zur Pflicht, um eine sichere HTTPs-Verbindung herzustellen. Webseiten, die das entsprechende SSL-Zertifikat nicht aufweisen, werden für User durch die Warnung „nicht sicher” erkennbar gemacht. Das wirkt oft abschreckend und kann die Absprungrate deutlich erhöhen, was sich wiederum negativ auf die Rankings der Seite auswirken kann. Schaffe Sicherheit für deine Nutzer:innen und baue so Vertrauen auf. 

Schritt 8: Ladezeit optimieren 

Die Page Speed Optimization (PSO) ist ein wichtiger und relevanter SEO Faktor. Nutzer:innen möchten so schnell wie möglich ihre gesuchten Informationen erhalten. Lädt die Webseite zu lange, verlassen Nutzer:innen die Seite wieder. Liegt die Ladezeit einer Webseite zwischen 1,5 und 3 Sekunden, sollte die Absprungrate nicht steigen. Mit dem Programm „Google PageSpeed Insights” kannst du zum Beispiel die Geschwindigkeit deiner Seite bzw. deine allgemeine Durchschnittsperformance überprüfen. Zusätzlich gibt das Programm Tipps, wie du die Ladezeit deiner Webseite verbessern und optimieren kannst. 

Schritt 9: Monitoring und Controlling 

Mit der Umsetzung verschiedener Maßnahmen solltest du die Entwicklung deiner Website beobachten und immer wieder analysieren. So findest du heraus, ob deine Suchmaschinenoptimierung erfolgreich ist. Denn nur, wenn du die aktuelle Performance der Webseite im Internet stetig überwachst und kontrollierst, kannst du Schwächen aufdecken und Optimierungen vornehmen.  

KPIs (=Key Performance Indicator) verraten dir, was gut funktioniert und was nicht so gut funktioniert. Das Optimieren fällt so leichter.

Die wichtigsten KPIs:

  • Absprungrate, bzw. Bouncerate:
    Wie hoch ist der Anteil der User, die die Seite direkt wieder verlassen?
  • Verweildauer:
    Wie lange halten sich die Nutzer:innen auf der Seite auf?
  • Konversionsrate bzw. Conversion Rate:
    Wie ist das Verhältnis zwischen der Anzahl von Webseitenbesuchern und der Anzahl von getätigten Transaktionen?
  • Seiten/ Besuch:
    Wie hoch ist die Seitenanzahl pro Besucher:innen? 
  • Click-through-rate (CTR):
    Wie ist das Verhältnis zwischen der Anzahl von Klicks und der Anzahl von Impressions?

Mit Hilfe der KPIs kannst du Schwachstellen aufdecken: Eine hohe Absprungrate kann bspw. auf eine zu lange Ladezeit der Webseite oder ein fehlendes SSL-Zertifikat hinweisen. Die Verweildauer kann wiederum Informationen über die Hochwertigkeit des Contents geben und die Conversion Rate über die Qualität der Keyword Auswahl. Einzelne Bereiche kannst du gezielt mit Hilfe der verschiedenen Maßnahmen optimieren.

Was sind die Ziele der Suchmaschinenoptimierung?

Das Hauptziel der Suchmaschinenoptimierung ist eine möglichst hohe Positionierung in Suchmaschinen wie Google, Yahoo, Bing und Co. Doch das ist nicht das einzige Ziel von SEO. Die Suchmaschinenoptimierung hat außerdem zum Ziel: 

  • die Sichtbarkeit im Web zu steigern
  • den Traffic zu steigern
  • die Conversion und somit auch den Umsatz zu steigern
  • das Image und die Markenbekanntheit zu steigern und 
  • Kundenerwartungen zu erfüllen 

Alle Ziele sind eng miteinander verbunden und bedingen sich gegenseitig: Eine hohe Sichtbarkeit im Netz führt zu mehr Traffic, was wiederum zu einer höheren Conversion Rate und einem gesteigerten Umsatz führt. Erfüllst du die Bedürfnisse deiner (potenziellen) Kund:innen, unterstützt du auch das Image und deine Markenbekanntheit, was wiederum die Gesamtsichtbarkeit beeinflussen kann. 

Fazit: Suchmaschinenoptimierung – Ein Prozess, der sich lohnt

Suchmaschinenoptimierung ist ein sehr komplexer Themenbereich und braucht viel Arbeit und Zeit. Allerdings ist es auch ein sehr wichtiger Prozess für dein Marketing, den du unbedingt gewissenhaft ausführen und stetig optimieren solltest. Denn: Suchmaschinenoptimierung hilft dir, User zu gewinnen und ebnet Unternehmen den Weg zum Erfolg. Wir als SEO Agentur in Berlin helfen dir gerne dabei, eine SEO Strategie zu entwickeln, mit den SEO Trends Schritt zu halten oder dir jegliche Fragen zu beantworten. Wir beraten dich gerne!


1 Star2 Stars3 Stars4 Stars5 Stars (27 votes, average: 4,85 out of 5)
Loading...

Fionn Kientzler

Fionn Kientzler

Managing Partner

+49 (0) 30 60 986 89 61

hello@suxeedo.de

Kontaktieren Sie uns

Wir melden uns bei Ihnen für ein individuelles Erstgespräch innerhalb von 24 Stunden.