Magazine

WDF*IDF: Die Erfolgsformel der Suchmaschinenoptimierung

Mittlerweile reicht es keineswegs mehr aus das Fokuskeyword x mal im Text unterzubringen: Suchmaschinen und auch die User sind anspruchsvoller. Für modernes Content Marketing heißt das: WDF*IDF – Weg von Keyword-Spamming, hin zur modernen Keywordoptimierung, die usergerecht ist. Wir klären Definition und Nutzen der WDF*IDF-Analyse und zeigen dir, wie du sie anwendest.

Das Ziel der Suchmaschinenoptimierung ist klar: Unternehmen möchten auf den ersten Plätzen im Ranking der Suchergebnisse von Google und Co erscheinen. Damit das gelingt, müssen sich deine Texte von der Konkurrenz abheben, du musst mit einzigartigem Content überzeugen. Welche Keywords und Terme relevant sind und wie du sie gewichten solltest, lässt sich mit Hilfe des WDF*IDF Tools bestimmen. Die WDF*IDF-Analyse hilft dabei, die Relevanz der Website oder des Blogs des Unternehmens für die Suchmaschinen zu erhöhen. 

1. Was ist WDF*IDF? 

WDF*IDF ist ein Analyseverfahren der Suchmaschinenoptimierung (SEO). Mit der Analyse wird die Relevanz und die optimale Verteilung bestimmter Wörter in einem Text im Verhältnis zu anderen Webdokumenten, die zu dem gleichen Keyword ranken, bestimmt. 

Die Formel besteht aus zwei Komponenten: WDF und IDF. 

WDF steht für  „Within Document Frequency” und misst die Häufigkeit eines Wortes im Verhältnis zu allen anderen Wörtern im Text. Die Wörter werden nach Gewichtung kategorisiert, dabei verhindert ein Logarithmus, dass der zentrale Term eine zu starke Gewichtung erhält. So verhindert WDF die übermäßige Häufigkeit eines einzelnen Wortes. 

IDF steht für „Inverse Document Frequency“ und setzt die Häufigkeit eines bestimmten Keywords bzw. Terms in einem Dokument ins Verhältnis zur Häufigkeit des Keywords in allen anderen (bekannten) Dokumenten. Die Häufigkeit, Verbreitung und Nutzung des Terms wird also ins Verhältnis zum gesamten Dokumentenkorpus gesetzt, dadurch kann die Bedeutung des Terms gemessen werden. Das heißt: IDF prüft, welche Gewichtung ein Term innerhalb mehrerer Dokumente hat.

Die Zusammenführung beider Formel ergibt die Formel WDF*IDF. Mit der Multiplikation von  „Within Document Frequency” (die Relevanz eines Terms in einem Dokument) und  „Inverse Document Frequency” (die Bedeutung eines Terms im Verhältnis aller anderen Dokumenten) ergibt sich die relative Termgewichtung eines Dokuments im Verhältnis zu allen Dokumenten, die ebenfalls dieses Keyword enthalten.

Die Formel zeigt die Relevanz des jeweiligen Begriffs und ermöglicht dir eine optimale Verteilung von themenrelevanten Termen im Text. Dadurch ist das Verfahren komplexer als die Keyword Density, also die einfache Häufigkeitsverteilung von Keywords. Bei der Formel WDF*IDF steht der gesamte Inhalt des Textes im Fokus und wird ins Verhältnis gesetzt. 

Mit den Ergebnisse aus der Analyse können Texte mit den Termen optimiert werden, die für das Suchmaschinen-Ranking zu bestimmten Suchbegriffen relevant sind. So kann die Sichtbarkeit einer Website in Suchmaschinen erhöht werden. 

2. Formel und Berechnung von WDF*IDF

Die Formel setzt sich wie folgt zusammen: WDF (=Die Häufigkeit eines Wortes (i) in einem Dokument (j)) wird mit IDF (=der Häufigkeit des gleichen Wortes (i) in allen anderen relevanten Dokumenten) multipliziert. Das ergibt die Gewichtung des Wortes (i) im Dokument (j). 

Manuell ist diese Rechnung natürlich mit einem großen Aufwand verbunden und wirkt vermutlich abschreckend. Aber keine Angst: Es gibt WDF*IDF-Tools, die die Berechnung übernehmen.

Mit diesen Tools kannst du deine Texte analysieren und die Begriffe finden, die aktuell noch fehlen, um möglichst einzigartig und relevant für Suchmaschine und User zu sein. 

Tipp:
Wenn der zu optimierende Text mehrere relevante Terme bzw. Keywords beinhaltet, solltest du die WDF*IDF Analyse für jedes dieser sinntragenden Wörter durchführen, um ein gutes Ergebnis zu erhalten. 

3. WDF*IDF Tool: Content Optimierung leicht gemacht

Welche Begriffe kommen auf Seiten, die für ein bestimmtes Keyword am besten ranken, besonders häufig vor? Das ermitteln WDF*IDF Tools. Verschiedene Anbieter stellen eine Reihe an Tools zur Verfügung. Die Analyse eines solchen Tools, ermittelt thematisch passende und ergänzende Keywords neben dem Hauptkeyword. Je öfter ein Begriff in Texten vorkommt, die in den Suchmaschinenrankings für das Keyword besonders weit oben auftauchen, desto bedeutsamer ist der Begriff für das Hauptkeyword. Das heißt: Die zu erreichende Termgewichtung im eigenen Text orientiert sich an den Artikeln  mit den besten Rankings. 

Mit Hilfe des Tools kann also in Erfahrung gebracht werden, welche Begriffe neben dem Hauptkeyword häufiger verwendet werden sollten, aber auch welche Begriffe fehlen, um den bestmöglichen Text zu erstellen. So kann noch weiteres Potenzial des Textes entdeckt und ausgeschöpft werden. 


Hier ein Beispiel Tool zur Veranschaulichung. Die Spalte „Wort” zeigt die Begriffe, die neben dem Hauptkeyword „wdf*idf” öfter verwendet werden sollten und die Spalte „Messwert” zeigt auf, wie gut die jeweiligen Begriffe bereits im Text verwendet werden.

Wird die vorgegeben optimale Termgewichtung anschließend beim Verfassen oder der Optimierung des Contents eingehalten, erhöht das die Relevanz des Textes für Suchmaschinen und das Ranking-Potenzial steigt. 

Tipp: 
Bei WDF*IDF geht es vor allem darum den Text als Ganzes zu betrachten. Je umfassender ein Thema mit den richtigen Begriffen angegangen wird, desto wahrscheinlicher ist es, dass er bei den Suchmaschinen besser rankt.

4. Welchen Nutzen hat WDF*IDF für SEO in der Praxis? 

In der Praxis ist das Ziel einer WDF*IDF Analyse, bessere Rankings zu erzielen. Suchmaschinen erkennen die semantischen Zusammenhänge von Begriffen, weshalb die semantische Optimierung mit Hilfe der WDF*IDF Werte wichtig ist. Dennoch brauchst du auch einen neuen Blickwinkel auf das Thema. Die Website-Texte müssen nämlich möglichst einzigartig gestaltet sein und sich von der Konkurrenz abheben. Schau dir vor einer Texterstellung also am besten einmal die Artikel aus den Top-Rankings an.

Neben der Möglichkeit, die Inhalte mit den richtigen Begriffen zu optimieren, eine Wettbewerbsanalyse durchzuführen und Texte einzigartig zu gestalten, dienen die durch die WDF*IDF Analyse erzielten Werte zur Termgewichtung für noch weitere Aspekte. Du kannst anhand der Analyse Themenfelder mit geringem Wettbewerb abdecken und Texte so gestalten, dass sie keinerlei Keyword-Spam aufweisen bzw. keine Anhaltspunkte geben, von Suchmaschinen als Spam ausgelegt zu werden. 

WDF*IDF gibt dir genaue Vorgaben und Orientierungspunkte, wie du den Text gestalten solltest, damit er an Relevanz gewinnt. Damit zielt WDF*IDF eben nicht nur darauf ab, einfach die Keyworddichte zu erhöhen.  

Für mehr Tipps und bessere Rankings, schau dir unseren Artikel zu SEO Trends an.

5. Fazit: WDF*IDF Analyse mit weiteren Analyse Tools verknüpfen 

Die Suchmaschinenoptimierung nach der WDF*IDF Formel ist eine innovative Methode im SEO-Bereich und erhöht durch die genauen Optimierungs Vorgaben das Ranking-Potential deiner Website. Allerdings sollte sich nicht ausschließlich auf die WDF*IDF Analyse ausgeruht werden sie alleine reicht für eine umfangreiche Content Optimierung nicht aus. Der Schlüssel liegt darin, eine einzigartige User Experience zu schaffen, denn User Signale sind der wichtigste Rankingfaktor.


1 Star2 Stars3 Stars4 Stars5 Stars (9 votes, average: 5,00 out of 5)
Loading...

Fionn Kientzler

Fionn Kientzler

Managing Partner

+49 (0) 30 60 986 89 61

hello@suxeedo.de

Kontaktieren Sie uns

Wir melden uns bei Ihnen für ein individuelles Erstgespräch innerhalb von 24 Stunden.