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7 Digital Marketing Trends, die du 2022 nicht verpassen solltest!

In den Trends für digitales Marketing im Jahr 2022 findet sich mit Big Data, KI-Algorithmen und Nachhaltigkeit wichtige Zukunftsthemen. Wie du sie meistert, in deinen Workflow integrierst und worauf du bestenfalls nicht verzichten solltest, zeigen wir in unserem Ausblick!

Das Jahr 2022 hält viele spannende Digital Marketing Trends in den unterschiedlichsten Bereichen bereit. Ob in Social Media, PR oder SEO – viele Marketingdisziplinen befinden sich im Umbruch und die meisten alteingesessenen Strategien brauchen einen modernen Anstrich. Wir sehen: Digitales Marketing befindet sich um Wandel und das nicht erst durch die Pandemie. Für Unternehmen bedeutet das: Sie müssen nicht nur auf die Zukunft des digitalen Marketings vorbereitet sein, sondern es zu ihren Gunsten nutzen.

Wie das auf verschiedenen Kanälen funktioniert und wie du mit deinem Unternehmen auch weiterhin die Zielgruppe bestmöglich erreichst, zeigen wir dir mit unserem Ausblick auf die Digital Marketing Trends 2022!

1. Meta ist schon da – und bald überall!

Es war DER Paukenschlag im Herbst 2021, als der Facebookkonzern seinen Rebrand in „Meta“ verkündete. Seither firmieren namhafte Social Media Kanäle wie Instagram, WhatsApp und Facebook nur noch als „by“ oder „from Meta.“ Dieser Schritt ist kein Zufälliger, schließlich befinden wir uns auf direktem Wege ins Metaverse, in dem alle Nutzer:innen verbunden sind. So zumindest Metas Vorstellung von einer virtuellen und erweiterten Realität.

Zuckerberg Meta Metaverse
Mark Zuckerberg ist von der Version seiner selbst aus dem Metaverse schon überzeugt.

Unternehmen müssen hier jetzt mit dem Trend gehen und Präsenz in den entsprechenden Kanälen aufbauen. Ob für den Austausch mit Kund:innen oder Nutzer:innen, die noch zu eben solchen werden können – für solche Angelegenheiten sind die Plattformen optimal. Über Social Commerce lässt sich die Leistungskraft von Meta hebeln, indem Produkte wie z. B. Sonnenbrillen schon online per Augmented Reality anprobiert werden können. Durch solche Nutzungsmöglichkeiten minimiert Meta den Versandaufwand und fördert nachhaltiges Handeln zumindest ein wenig.

2.  SEO muss noch stärker auf Nutzer:innen eingehen und User Signale beachten

SEO war schon vor über 10 Jahren in den Digital Marketing Trends dabei – und das völlig zurecht! Das Instrument ist vielseitig einsetzbar, zeitlos und bspw. im Content Marketing unverzichtbar. Lediglich die Ansprüche an Suchmaschinen, denen es gerecht werden muss, unterliegen einem permanenten Wandel.

Im nächsten Jahr liegt stärker denn je der Fokus auf der User Experience und den Signalen, die Nutzer:innen beim Websitebesuch aussenden. Klassische Tricks wie Keyword Stuffing sind ein Relikt vergangener Tage, das eher schadet als hilft. Wer hohen Wert auf hochwertigen Content, welcher der Zielgruppe einen Mehrwert bietet, und eine nutzerfreundliche UX legt, der wird von den intelligenten Algorithmen der Suchmaschinen besser wahrgenommen und bewertet.

3. Websitegeschwindigkeit als unterschätzter Trend des digitalen Marketings

Betrachten wir den Website Traffic der jüngeren Vergangenheit, stellen wir zwei signifikante Trends fest: Einerseits wird mobiler Traffic über Smartphones und die zugehörige Optimierung von Inhalten auf Websites darauf immer wichtiger. Andererseits ist die Geschwindigkeit einer Website – ob mobile oder für Desktop – ein ausschlaggebendes Kriterium für dessen Rankings.

Um im Angesicht ständiger Google Core Web Vitals Updates abgesichert zu sein, lohnt es sich, zumindest hier vorzusorgen. Auch im Jahr 2022 werden die Updates die Suchergebnisse hin und wieder durcheinanderwirbeln. Es ist für Unternehmen also ratsam, ihre Website (auch in Verbindung mit unserem 2. Punkt) zu optimieren.

4. Influencer:innen erfolgversprechender als klassische Werbung – auch im B2B!

Eine Umfrage unter Social Media und Influencer Marketer:innen in Deutschland hat folgende Faktoren als größte Vorteile des Influencer Marketings ergeben:

  • Generierung von Content
  • Verbesserte und punktuellere Kommunikation mit einer Zielgruppe
  • Größere Authentizität und bessere Identifizierung mit dem beworbenen Unternehmen
Umfrage zu Vorteile von Influencer Marketing
Eine Umfrage unter Marketer:innen aus dem Bereich Social Media und Influencer Marketing ergab diese Vorteile der Strategie.

Es ist offensichtlich, dass vor allem die junge Zielgruppe mit klassischer Werbung nicht mehr so erreicht wird wie früher. Da müssen Alternativen her. Influencer:innen sind meist auf Plattformen wie Instagram und YouTube erfolgreich unterwegs. Eben genau dort, wo die junge Zielgruppe auch ist. Was liegt da also näher, als diese effektiv in die eigene Unternehmenskommunikation bzw. die Werbung einzubinden?

Durch Influencer:innen beworbene Produkte und Services stellen einen Kontext und eine Relevanz zwischen Unternehmen und Zielgruppe her. Ob Corporate Influencer Marketing oder in Form von Sponsored Posts, ob B2C oder vermehrt im B2B – junge Menschen fühlen sich über Influencer:innen eher mit einem Unternehmen verbunden als durch klassische Werbeformate.

Unser Tipp: Wie gut Influencer Marketing funktioniert, ist nicht allein an die Anzahl der Follower:innen gebunden. In vielen Fällen – vor allem wenn es um bestimmte Nischen geht – ist eine Zusammenarbeit mit Micro Influencer:innen erfolgreicher und zugleich kostengünstiger als mit den großen Stars der Szene.

5. Wichtig für‘s Branding: Ethische und soziale Aspekte berücksichtigen

Wenn die Pandemie und Shitstorms, die so einige Unternehmen in dieser Zeit losgetreten haben, uns eines gelehrt haben, dann, dass eine klare Positionierung und Transparenz heutzutage enorm wichtig sind. Wer im digitalen Marketing tätig ist, darf Faktoren wie Klima- und Umweltschutz, Fairtrade und Ressourcenverbrauch nicht ignorieren. Für viele Nutzer:innen, die auf eine Website kommen, um sich über Produkte zu informieren, steht und fällt die Kaufentscheidung mit Indizien auf solche Themen.

Hier hilft eine unmissverständliche Corporate Identity, individueller Content und eine entsprechende Inszenierung der Produkte. Das schafft nicht nur Vertrauen gegenüber potenzieller neuer Kundschaft, sondern fördert auch das Branding. Apropos Vertrauen: In puncto Transparenz ist Datenschutz das oberste Gebot. Nutzer:innen honorieren datenschutzfreundliches Verhalten und sehen es gar als Grundlage dafür, sich überhaupt mit einem Unternehmen auseinanderzusetzen.

6. Mit Personalisierung das Marketing optimieren

Im digitalen Marketing generieren wir an verschiedenen Stellen der Customer Journey Daten. Um weiterhin effektiv Zielgruppen zu erreichen und einzelnen Kund:innen eine gute User Experience zu bieten, müssen diese zur Personalisierung genutzt werden. Ob personalisierte Inhalte, Produkte, Newsletter etc. – die Möglichkeiten und Formate sind vielfältig! Einer Umfrage von SmartHQ zufolge reagieren 72 % der Nutzer:innen nur auf Marketingkommunikation, wenn diese ihren Interessen angepasst ist.

Wenn wir an personalisierten Content denken, dann fallen uns sicher schnell die Beispiele Amazon und Netflix ein. Beide Plattformen – obwohl in unterschiedlichen Bereichen angesiedelt – schaffen es uns maßgeschneiderte Inhalte/Produkte basierend auf unserem bisherigen Nutzerverhalten vorzuschlagen. Nicht selten endet das damit, dass wir darauf auch eingehen. Doch auch andere Unternehmen wandeln Nutzerdaten effektiv um:

  • Die britische Fluggesellschaft EasyJet baut ihre Newsletter auf Nutzerdaten auf. Nutzer:innen, die bereits mit der Airline geflogen sind, erhalten so Angebote, die auf ihrem bisherigen Reiseverhalten beruhen. EasyJet hat so rund 12,5 Millionen Mails verschickt, die eine 25 % höhere Click Through Rate aufwiesen als unpersonalisierte Mails.
  • Die amerikanische Kaffeekette Starbucks benutzt über ihre App ein digitales Sammelalbum. Dort werden nicht nur die gekauften Produkte, sondern auch der Kaufort festgehalten, um Kund:innen individuelle Belohnung zu verschaffen.

7. Für Sprachsuche und Features Snippets: Longtail SEO

Für das Ranking in Suchmaschinen sind Longtail Keywords unverzichtbar. Sie sind beispielsweise für die Sprachsuche und Features Snippets unheimlich wichtig, weil sie Nutzer:innen, die ein konkretes Problem haben, mit einem Problemlöser verbinden – im Idealfall deinem Unternehmen!

Ein Digital Marketing Trend, der 2022 sehr gefragt sein wird: Lontail SEO, das unter anderem bei Sprachsuchen enorm wichtig ist.

Wenn du z. B. Services im Bereich Heizung und Sanitär anbietest und auf deiner Website einen Ratgeberblog betreibst, so wirst du womöglich gefunden, wenn jemand seine Alexa per Sprachsuche oder bei Google fragt „Was ist ein Heizungsnotschalter?“ und du passenden Content dazu hast.

Inzwischen besitzt in Deutschland mehr als jede vierte Person einen Smart Speaker wie Alexa, Google Assistant und Co. Damit kriegt Longtail SEO im Jahr 2022 noch mal einen unheimlichen Bedeutungsschub, wird es doch von vielen Unternehmen sträflich vernachlässigt.

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Fazit: Digital Marketing Trends fokussieren, aber nicht zu viel auf einmal!

Wer zum ersten Mal in einem Trendartikel von Themen hört, die völlig neu für einen selbst sind, der ist dazu geneigt, zu viel auf einmal umsetzen zu wollen. Das ist zwar sehr löblich und ambitioniert, geht aber in den meisten Fällen nach hinten los.

Zunächst einmal ist es gar nicht so einfach, den ganzen Anforderungen an neue Technologien und Plattformen in kurzer Zeit Herr zu werden. Außerdem ist es gefährlich, an zu vielen Fronten auf einmal arbeiten zu wollen. Daher unser Tipp: Wenn dein Unternehmen nachhaltigen Erfolg haben will, sollte es einen Digital Marketing Trend nach dem anderen umsetzen.

Wir kennen es selbst: Im Digital Marketing ist es verlockend, neue Technologien und Plattformen sofort ausprobieren zu wollen und jedem Trend zu folgen. Wichtig ist aber bei all den Möglichkeiten, welche die digitale Welt bietet, das eigene Fundament nicht aus den Augen zu verlieren. Prüfe deshalb, ob ein Trend für dich und dein Unternehmen Sinn macht. Setze nur die Trends um, die für dich wirtschaftlich Sinn machen und deine bestehende Ausrichtung bereichern. Damit ist langfristig ein besserer ROI garantiert, als würdest du zu viele finanzielle Ressourcen in Trends stecken, die dir am Ende gar nichts bringen.

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Sebastian Aumüller

Sebastian ist Inbound Marketing Manager bei suxeedo. Seit mehreren Jahren kümmert er sich um den Content und die Website und weiß, worauf es ankommt, um Content zum Erfolg zu bringen.


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Fionn Kientzler

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