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Seeding Trends 2022: Sieben Schlüssel für mehr Reichweite

Die strategische Verbreitung und Platzierung von Content wandelt sich zum zentralen Instrument der Unternehmenskommunikation. Dies wirkt sich nicht nur auf die Zusammenarbeit mit Medien und Multiplikator:innen aus, sondern führt bereits in der Content Creation zu einem Wandel.

Seeding ist bloß ein sicherer Hebel für Linkbuilding? Nein, diese Aussage ist im Jahr 2022 nicht mehr haltbar! Inzwischen entwickelt sich Seeding zum strategischen Instrument der gesamten Unternehmenskommunikation und muss sich stärker denn je an den tatsächlichen Bedürfnissen der Medienpartner:innen und Rezipient:innen orientieren.

Was macht die aktuellen Trends im Seeding aus? Wie immer lässt sich das nur schwer zusammenfassen. Zwei gemeinsame Nenner gibt es trotzdem:

  1. Seeding beschreibt eine Content Marketing Strategie, die auf inhaltlichen Mehrwert für die Zielgruppe abzielt.
  2. Bei der Ideenfindung nehmen wir von Anfang an die Sicht der externen Medien ein.
Tipp:
Seeding erfordert ein neues Mindset für den Umgang mit Kooperationspartner:innen und muss zu einer internen Verzahnung von PR, SEO und Social Media führen.

Seeding Trend #1: Synergien

Seeding betrifft nicht länger nur die SEO Abteilung. Seeding ist vielmehr Instrument einer Multichannel Strategie: Offpage SEO, PR, Digital PR und Branding – alle Teilbereiche befinden sich in einer steigenden Abhängigkeit zueinander. Anders gesagt: Du kannst wertvolle Synergien schaffen. Dafür musst du folgende Punkte berücksichtigen:

  • Nimm die Perspektive der Journalist:innen ein.
  • Blicke auf deine Zielgruppe und finde ihre Bedürfnisse heraus.
  • Welcher Inhalt kann für deine Zielgruppe und für Journalist:innen attraktiv sein?
  • Wie kannst du dich ohne direkte Werbung als Thought Leader positionieren?
  • Versuche bei einer Veröffentlichung in dritten Medien SEO Aspekte zu beachten: Ein Backlink zu deiner Website und eine Brandnennung sind wichtige Kriterien.

Seeding Trend #2: Persönliche Beziehungen

Die Kooperation zwischen Unternehmen und Multiplikator:innen ist in den meisten Fällen von einer persönlichen Beziehung geprägt. Diese bestimmt über Erfolg und Misserfolg deiner Kampagne.

  • Multiplikator:innen legen Wert auf individuelle Ansprache und einen persönlichen Dialog. Dieser ist eine Vertrauensbasis für langfristige Beziehungen.
  • Massenmails gehören in diesem Jahr endgültig der Vergangenheit an. Kooperationen mit Influencer:innen entstehen im Gespräch am Telefon und einem anknüpfenden, persönlichen E-Mail Austausch.

Seeding Trend #3: Individuelle Inhalte

Du möchtest deine Zielgruppe individuell und persönlich ansprechen? Genau das möchten Medienvertreter:innen auch. Haben sie das Gefühl du gibst dir keine Mühe, ihre Zielgruppe zu verstehen, blocken sie verständlicherweise ab. Nur mit Inhalten, die auf die Bedürfnisse der Zielgruppe angepasst sind, punktest du. Die Qualität deines Contents wird aus der Masse herausstechen, die Journalist:innen sind überzeugt. Dazu musst du deine Partner:innen kennen und dich mit ihnen austauschen.

Seeding Booklet Banner

Seeding Trend #4: Seeding ist nicht Linkbuilding

Die Seeding Trends deuten darauf hin, dass die primäre Zielvorgabe für Medienkooperationen nicht länger die Generierung von Links sein wird, sondern die Gewinnung von Publikationen auf hochwertigen Medienplattformen, die ganz nebenbei zu Verlinkungen führen. Vor einigen Jahren waren Backlinks noch oberstes Ziel von SEOs, die Suchmaschine hat sich aber weiterentwickelt. Hauptsache viele Backlinks, am besten auf unterschlichen Domains, bitte nur Dofollow und möglichst weit oben? Ja, sicher gute Aspekte, aber nicht die einzigen. Es geht darum, über die eigene Seite hinaus Signale zu senden und zwar natürliche. Das kann ein nofollow Link sein, das kann auch mal “nur” eine Brandnennung sein oder ein dritter dofollow Link auf einem relevanten Portal. Denke nicht zuerst an die Suchmaschine, sondern an den Mehrwert für deine Zielgruppe. Genau das belohnt Google mit Sichtbarkeit.

Seeding Trend #5: Video Seeding

Video Seeding befindet sich in der Pionier Phase. Inzwischen wissen es alle: Es zählen längst nicht mehr bloß die Views, sondern vor allem die Interaktion. Je mehr Shares, Likes und Kommentare, desto größer die Aufmerksamkeit für die Marke hinter dem Video – eine virale Imagebildung, die eine Zielgruppe emotional an die Marke bindet und indirekt zu einer Umsatzsteigerung führen kann.

Dabei spielt die Kooperation mit Multiplikator:innen erneut eine zentrale Rolle:

  • Wer eine Personenmarke für sein Video Seeding gewinnt, kann auf der Aufmerksamkeit einer bestehenden Fan Base aufbauen. So entsteht ein Social Media-Momentum, welches die viralen Effekte der Interaktion einer ganzen Community nutzt, um die Brand Awareness zu steigern.
  • Du solltest Multiplikator:innen bereits zu Beginn der Video Konzeption in die Creation involvieren. So stellst du sicher, dass der Inhalt am Ende auch zu ihrer Zielgruppe passt. Fühlen sich die Follower:innen auf dem Kanal nicht angesprochen, können es noch so viele sein – der Effekt verpufft.

Seeding Trend #6: Seeding nutzt Format Vielfalt für maximale Reichweite

Seeding beschränkt sich längst nicht mehr auf die klassischen Formate wie E-Books, Infografiken oder Whitepaper. Stattdessen wandeln sich die vergleichsweise monotonen Strategien der Vergangenheit zu einem vielfältigen Pool der Format Optionen. Kreativität ist gefragt!

Gemäß der Seeding Trends musst du in Zukunft größer, breiter und maßgeschneiderter denken: Ob Wettbewerbe, Studien oder gar Events – Es gilt viele Formate, die sich aus dem Inhalt, dem Ziel und der Zielgruppe ergeben. Es zählt schließlich nicht so sehr das Format, als vielmehr Output und Outgrowth.

Seeding Trend #7: Digital PR

Seeding hat das Potenzial, gemeinsam mit PR eine neue Art der Unternehmenskommunikation zu schaffen: Digital PR. Die Stärke der PR: Ein tolles Netz an Kontakten zu reichweitenstarken Medien. Die Stärke von Seeding: Das durch und durch digitale Denken, das nicht nur wichtiges SEO Knowhow mitbringt, sondern auch den Mehrwert der Inhalte mitdenkt. Verbinden wir diese beiden Ansätze, entsteht zeitgemäße PR und zeitgemäßes Seeding. Für das Seeding ist Schluss mit der reinen Jagd nach Links, für PR ist Schluss mit einseitigen Pressemitteilungen über das Unternehmen. Nutze Trend des Digital PR und sieh ihn als Chance, deinem Unternehmen einen Wettbewerbsvorteil zu schaffen.

Du brauchst Unterstützung?
Wer hier noch offene Fragen hat oder noch nach Inspiration sucht, kann sich gerne an uns wenden. Als Seeding Agentur stehen wir gerne beratend zur Seite.

 

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Autorenbild Marie Bachmayr
Marie Bachmayr

Marie ist Senior Projektmanagerin bei suxeedo. Als Content Marketing Expertin hilft sie Kunden in den verschiedenstens Branchen seit über sechs Jahren dabei, organische Reichweite zu generieren und Leads zu konvertieren.


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Fionn Kientzler

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