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Traffic generieren leicht gemacht: Mit diesen 6 Strategien steigerst du deinen Websitetraffic!

Traffic kennen die meisten von uns wahrscheinlich aus der morgendlichen Rush Hour auf dem Weg zur Arbeit, zur Uni etc. Auch wenn er uns in diesem Fall lästig erscheint, ist Verkehr gerade im Marketing ein wichtiger Indikator für Erfolge und Misserfolge. In diesem Artikel werfen wir einen genaueren Blick auf Traffic im Kontext von Websites. Was du darüber wissen musst, wie du ihn steigerst und wie du deine Ziele nicht aus den Augen verlierst, zeigen wir dir in diesem Artikel!

Wie definieren wir Traffic im Marketing?

Traffic ist übergeordnet die Gesamtheit des Datenflusses innerhalb des World Wide Webs und im Speziellen ein Maß für die Zugriffe auf eine Website. In letzterem Fall spielen dabei unter anderem die Gesamtzahl der Besucher:innen deiner Website , aber auch die Page Impressions und die Unique User:innen eine Rolle. All diese Faktoren weisen auf den Attraktivitätsfaktor einer Website hin, was unter anderem für Werbemaßnahmen bzw. das Targeting innerhalb des Marketings relevant ist.

Traffic generieren ist ein permanenter Auftrag für Betreiber:innen von Websites. Dabei ist es völlig unerheblich, ob die Seite frisch gelauncht oder schon viele Jahre online ist. Doch es gibt einen entscheidenden Trugschluss, dem viele Websitebetreiber:innen aufliegen: Alleine die Tatsache, dass viele User:innen auf eine Website kommen, sagt relativ wenig über die Qualität der Besuche aus. Wenn sich die meisten Besucher:innen nicht in deiner Zielgruppe befinden, bringt dir das zunächst vergleichsweise wenig. 

Was du dich in Zusammenhang mit deinem generierten Traffic auf jeden Fall fragen musst: Kommen Besucher:innen nochmal zurück auf die Website? Inwiefern interagieren sie mit Inhalten auf der Seite? Klicken sie CTAs und werden zu Leads oder sogar Kund:innen? Oder springen sie einfach nach wenigen Sekunden ab? In diesem Artikel zeigen wir dir, wie du genau das herausfindest und wie du qualitativ hochwertigen und vor allen nachhaltigen Traffic generierst.

CTA Banner schwarz Erfolgsfaktor Umsatzfaktor Content Marketing WEBP

Traffic generieren, aber wie? Diese Strategien musst du kennen

Besucher:innen kommen auf die verschiedensten Arten auf eine Website. Aus unserem Alltag und der privaten Mediennutzung kennen wir mit großer Wahrscheinlichkeit Suchmaschinen und Social Media als offensichtlichste Trafficquellen. Darüber hinaus gibt es aber eine ganze Reihe weiterer nützlicher Kanäle, über die du Traffic generieren kannst. Dabei solltest du aber ein Prinzip beherzigen: Verlasse dich niemals auf nur einen Kanal, selbst wenn dieser für dich äußerst gut funktioniert! 

Wenn du beispielsweise SEO (=Suchmaschinenoptimierung) besonders gut beherrschst und du Googles Lieblingsseite für ein bestimmtes Thema bist, kann das allerdings nach dem nächsten Google Core Update in den Rankings schon wieder anders aussehen. Dein Unternehmen wird auf Social Media gefeiert? Beim Instagram- oder LinkedIn Algorithmus Update kann sich das schlagartig ändern, weil deine Sichtbarkeit einbricht. Du siehst: Der digitale Jenga Turm aus Traffic kann schnell einstürzen. Du musst also entsprechend Marketingkanäle verbinden, um auf etwaige Situationen vorbereitet zu sein und alle Möglichkeiten zur Reaktion zu haben. 

Unabhängig davon, ob du Gefahr läufst, dass dir Traffic wegbricht oder ob du neuen Traffic generieren willst – wir bringen dir die gängigsten Kanäle und entsprechende Strategien näher. 

Harte Arbeit, die sich auszahlt: Organischen Traffic steigern mit SEO

Um nachhaltigen und vor allem hochwertigen Traffic durch Suchmaschinen wie Google, Bing und Co. zu generieren, ist es wichtig, strategisch Inhalte auf der Website z. B. durch einen Blog aufzubauen. Strategisch heißt in diesem Fall, dass die Inhalte…

  • Keywords in deinem Geschäftsumfeld abdecken: Es bringt absolut nichts, wenn du auf deiner Website oder in deinem Blog für dich irrelevante Keywords abdeckst. Für Besucher:innen und damit potenzielle Kund:innen fehlt in diesem Fall der logische Anschluss an deine Produkte/Dienstleistungen.
  • zur Zielgruppe passen: Dafür brauchst du eine genaue Vorstellungen davon, wie idealtypische Zielkund:innen aussehen. Dabei helfen dir sog. Buyer Personas, an die du die Inhalte richtest. Du kannst sie dir als eine enger gefasste Zielgruppe vorstellen, bei der neben demografischen auch psychosoziale Faktoren berücksichtigt werden.
Buyers Persona
Buyer Personas sind sinnvoll, um strategisch zugeschnittenen Content zu platzieren, der beim Traffic generieren hilft.

Beide Faktoren sind unheimlich wichtig, um nicht unnötig Ressourcen für Inhalte zu verschwenden, die deinen Traffic letztendlich nicht fördern. Positioniere dich durch relevante Suchbegriffe, die im Kontext deines Unternehmens und dessen Branche wichtig sind. Je öfter es dir gelingt, dich in den Top 10 der Suchergebnisse von Google und Co. zu positionieren, desto höher sind deine Chancen, langfristig für neue Inhalte mit einer besseren Platzierung in den Rankings belohnt zu werden. 

Tipp: Nutze Keywords nicht nur dazu, um starke Ratgeberinhalte auf der Website aufzubauen, sondern auch, um aktuelle Themen zu behandeln. Stelle neue Produkte/Dienstleistungen vor oder positioniere dich tagesaktuell zu Hypes, Shitstorms etc. Wenn es dir gelingt, im Kontext eines trendigen Themas eine gute Position in Googles Ranking zu erreichen, so generierst du auf einen Schlag viel Traffic. Gelingt es dir zudem, das Thema mit deinen Lösungen zu verbinden, sind sogar Conversions möglich. 
Hydro Hype Beispiel Traffic
Im Zuge des Hydro Hypes gelang es suxeedo, einen Beitrag zu einem Thema, das nur entfernt mit unserem Leistungsportfolio zu tun hat, vorne im Ranking zu platzieren.

Mehr Websitebesuche und hoher ROI: E-Mail Marketing als Trafficmagnet

Wir haben täglich zahlreiche E-Mails in unserem Postfach, die wir einfach löschen, ohne in sie hineinzuschauen. Trotzdem ist das E-Mail Marketing noch immer einer der besten Kanäle, um Traffic für eine Website zu generieren. Aber wie passt das zusammen? Das Zauberwort heißt hier wie so häufig “Mehrwert”. Gepaart mit einer catchy, zum Öffnen animierenden Betreffzeile kann ein guter Newsletter zu einem wahren Trafficmagneten werden. 

Ob nun im B2B oder B2C – ein Stamm aus generierten Leads, die dir freiwillig ihre Mailadresse überlassen haben, ist im digitalen Marketing Gold wert. Der Clou dabei: Wer deine E-Mails bekommt, hat zumindest grundständiges Interesse an deinem Unternehmen und deinen Produkten/Dienstleistungen. Wenn du im Newsletter nun Links zu mehrwertigem Content platzierst, leitest du die Leser:innen von der E-Mail auf deine Website. Zu den beliebtesten Anlässen für Newsletter gehören:

  • neue Ratgeberinhalte, die für die Branche relevant sind
  • Produktneuheiten
  • Gewinnspiele/Rabatte und Wettbewerbe
  • Hinweise auf Gastbeiträge in externen Medien

Das Ziel des E-Mail Marketing im Kontext deiner Website ist es aber nicht nur, die Besucher:innen auf deine Website zu leiten und Traffic zu generieren. Du bringst sie dadurch auch weiter in ihrer digitalen Customer Journey.

e mail marketing kurve
Wenn du erstmal einen starken E-Mail Verteiler aufgebaut hast, kannst du darüber langfristig viel Traffic generieren.

Ein entscheidender Vorteil gegenüber anderen Kanälen ist, dass die E-Mail (noch) nicht von Algorithmen abhängig ist, wie es bspw. bei Suchmaschinen und sozialen Medien der Fall ist. Sollten diese Kanäle also wegbrechen, kannst du immer noch Traffic über deinen E-Mail Stamm generieren. Zudem ist der ROI (= Return of Investment) vergleichsweise hoch, vor allem im Vergleich zu Social Media. Auch die Öffnungs- und Click Through Raten sind einmalig hoch. 

Die einzige Herausforderung, die du bei E-Mails und Newslettern beachten musst, ist der Aufbau des E-Mail Verteilers selbst. Um möglichst effizient an Mailadressen zu kommen, kannst du Freebies über deine Website im Austausch für die Kontaktdaten der Besucher:innen anbieten. Das können bspw. Whitepaper und E-Books sein, aber auch Infografiken, Rabattcodes oder die Teilnahme an einem Gewinnspiel. Anhand der vielfältigen Möglichkeiten für potenzielle Freebies erkennst du: Die E-Mail ist sowohl im B2C- als auch im B2B Marketing eine hervorragende Gelegenheit, Traffic zu generieren und zu steigern! 

 

Der direkte Draht zur Zielgruppe: Traffic auf der Website durch Social Media erhöhen

Unternehmen, die keine Präsenz in sozialen Medien haben, existieren nicht – zumindest nicht für die jüngere Zielgruppe. Was sehr hart klingt, ist tatsächlich so, schließlich suchen gerade jüngere Nutzer:innen nicht zuerst bei Google, sondern auf Facebook, Instagram, TikTok, YouTube und Co. nach Unternehmen. Wer hier also nicht regelmäßig postet, der verschwendet großes Potenzial für Traffic. Gerade im B2B Marketing ist Social Media ein extrem unterschätzter Faktor und noch ist hier die Zeit gegeben, sich hier gut in Szene zu setzen ohne den Anschluss an den Wettbewerb zu verlieren. 

Der wohl größte Vorteil an Social Media ist, dass Unternehmen dort alles posten können, was und wo sie wollen. Das fängt bei den Formaten (Textbeiträge, Fotos, Videos, Infografiken usw.) an und hört bei den Plattformen und ihren spezifischen Zielgruppen (z. B. Facebook für die mittelalte-, Instagram und TikTok für die junge- sowie LinkedIn für die businessorientierte Zielgruppe) auf. Um nun geschickt die Social Media Präsenz mit der eigenen Website zu verbinden, musst du mehrwertige Social Media Posts geschickt mit Links zur Website erstellen. Bereite beispielsweise Blogbeiträge zugeschnitten auf das jeweilige Netzwerk vor oder weise auf anstehende Events deines Unternehmens hin, die auf der Website vermerkt sind. Auch Produktneuheiten oder eine neue Dienstleistung im Portfolio kann bei passender Inszenierung den Traffic fördern. 

Je mehr Engagement ein Beitrag erzeugt, desto höher ist die Wahrscheinlichkeit auf Traffic, der aus diesem Beitrag resultiert. Besonders praktisch ist es, dass bei einem Like, Kommentar oder geteilten Beitrag nicht nur die Nutzer:innen den Beitrag sehen, die dir schon folgen, sondern auch jene, die es noch nicht tun. So holst du neue Besucher:innen auf deine Website.

Werbeikonen für jede Nische: Influencer:innen als Trafficgeneratoren

Fast schon in einem Atemzug mit Social Media selbst müssen wir auch die Werbefiguren dieser Zeit nennen: Influencer:innen. Anders als gemeinhin gedacht, kosten Influencer:innen Kooperationen nicht immer viel Geld. Gerade im B2C besteht häufig die Chance, sie im Austausch für Probeprodukte für eine Kampagne zu gewinnen. Jene Produkte werden dann durch Bilder und Videos auf Instagram und YouTube oder durch TikToks inszeniert. Im Idealfall entscheidest du mithilfe eines Briefings selbst, wie das am Ende aussieht und wohin eine Verlinkung oder ein Swipe führt – bestenfalls auf deine Website. 

Aber auch im B2B bieten sich Influencer:innen als Trafficgeneratoren verstärkt an, gerade wenn es um Nischenprodukte/-dienstleistungen geht. Hier ist sogar die Wahrscheinlichkeit relativ hoch, dass du die Zielgruppe ohne große Streuverluste erreichst. Alle Follower:innen von nischigen Influencer:innen haben mit großer Wahrscheinlichkeit ein grundständiges Interessen an den Themen, die der/die Influencer:in und du behandeln. Dementsprechend höher ist die Chance, dass sie tatsächlich einem von Influencer:innen gesetzten Link folgen. 

Ebenfalls relevant als Faktor für Traffic im B2B sind Interviews mit Thought Leadern, die gewissermaßen auch Influencer:innen in ihrem Bereich sind. Meist geben Interviewpartner:innen gerne ihr Wissen weiter und du profitierst davon in mehrerlei Hinsicht: 

  • Das Interview kannst du als Blogbeitrag auf der Website nutzen
  • Interviewpartner:innen teilen das Interview über ihre Socials, wodurch ihre Follower:innen auf dein Unternehmen aufmerksam werden und die Website besuchen
  • Es gibt verschiedene Arten, Interviews zu führen: Du kannst es als rein schriftliches Interview inszenieren, aber auch ein Video oder einen Podcast daraus machen. 

Influencer Marketing ist weiterhin auf dem Vormarsch und nicht immer ist es teuer, passende Multiplikatoren für dein Unternehmen zu gewinnen. Wenn du die Richtigen findest, erweiterst du nicht nur deine Zielgruppe, sondern ziehst auch neue Besucher:innen auf deine Website und steigerst so den Traffic. 

Durch externe Links und Gastbeiträge den Trust erhöhen: Seeding und natürliche Backlinks für mehr Traffic

Suchmaschinen legen einen hohen Wert auf die sogenannten E-A-T Faktoren. Dabei geht es leider nicht um Essen, obwohl sich Google und dessen Quality Rater massenhaft Inhalte einverleiben und sie bewerten. Gemeint sind die Faktoren Expertise, Authority und Trust. Dabei ist es aber nicht nur wichtig, diese auf der eigenen Website durch hoch- und mehrwertige Inhalte zu erfüllen. Es hilft auch, andere Websites mit deiner eigenen in Verbindung zu bringen, die in den Augen von Suchmaschinen ebenfalls als hochwertig eingestuft werden. Am besten gelingt dir das über Backlinks, aber wie bekommst du diese platziert?

Technisch gesehen sind wir wieder im SEO Bereich angelangt, genauer gesagt im Offpage SEO. Die beste und natürlichste Methode, um nachhaltige und vor allem vertrauenswürdige Backlinks aufzubauen, ist das organische Content Seeding. Dabei platzierst du einzigartige Inhalte auf einer externen Website und setzt innerhalb dieser Inhalte einen Link zu deiner eigenen Website. Im Rahmen von Gastbeiträgen ist das häufig ein Link zur eigenen Startseite. Apropos Gastbeitrag: Ein Beitrag in einem wichtigen und branchenrelevanten Medium stärkt nicht nur die Thought Leadership des Unternehmens und des/der Verfassers/Verfasserin, sondern sendet starke Trust Signale an Google und Co. Mit einem solchen Beitrag zahlst du also langfristig in SEO und bessere Platzierungen für deine Inhalte in den Suchergebnissen ein. So kannst du deinen Traffic mit dieser Strategie gleich auf zwei Wege steigern. 

WARNUNG: Neben organischem Content Seeding besteht auch noch die Möglichkeit des Linkkaufs. Wir raten allerdings dringend von diesem Prozedere ab, da Google und andere Suchmaschinen solche Techniken schnell entlarven. Die Folge sind Abstrafungen: Inhalte rutschen in den Suchergebnissen ab, die eigene Website verliert an Trust und der Traffic nimmt ab.

Niemals alleine nutzen: Mit bezahlten Anzeigen gezielten Traffic generieren

Wir sagen dir von vorneherein: Verlasse dich niemals einzig und allein auf Anzeigen in Suchmaschinen und Social Media. Das gilt vor allem, wenn deine Website gerade erst neu gelauncht wurde und du noch keine anderen Kanäle aufgebaut hast. 

Es gibt allerdings auch Situationen, in denen bezahlte Anzeigen durchaus Sinn machen. Das ist z. B. der Fall, wenn…

  • … du sie neben den anderen Kanälen (vor allem neben SEO) einsetzt.
  • … du Besucher:innen gezielt auf eine bestimmte Unterseite deiner Website leiten willst, um sie nah an die Conversion heranzuführen.
  • … du ausreichend Informationen über deine Besucher:innen hast, um gezieltes Targeting Marketing bzw. Retargeting einzusetzen. 

Wir wissen, dass SEO Maßnahmen durchaus etwas Zeit brauchen, um eine Wirkung in den Suchergebnissen bei Google und Co. zu zeigen. Mit ausreichenden Kenntnissen über deine Zielgruppe kannst in der Zwischenzeit auch Ads über Suchmaschinen oder soziale Netzwerke schalten. Behalte dabei aber stets dein Budget im Auge, langfristig gesehen sind Anzeigen deutlich teurer als SEO und im Prinzip mietest du den Werbeplatz auch nur.

Ad Kurve_suxeedo

Bei aller Kritik haben bezahlte Anzeigen auch etwas Gutes: Durch sie kannst du dein Keyword Umfeld besser abklopfen und findest heraus, welche Keywords zu vielen Conversions führen. Behalte diese Erkenntnisse für den weiteren Verlauf deiner Content Strategie im Hinterkopf.

Wissen, wie es läuft: Mit diesen Tools misst du Traffic auf Websites

Ganz unabhängig davon, ob du nun am Anfang einer Strategie zur Steigerung des Traffics oder mittendrin bist, ein Check der wichtigsten KPIs (=Key Performance Indicator) ist unablässig. Glücklicherweise stehen dir dafür eine ganze Reihe von Tools zur Verfügung, die für Websitebetreiber:innen teilweise gratis nutzbar sind. Prinzipiell ist es bei der Nutzung von solchen Tools wichtig, sich nicht nur auf ein einziges zu verlassen. Wer Entscheidungen nur anhand von Daten aus einer Quelle trifft, läuft Gefahr, gewisse Indikatoren falsch zu interpretieren. Daraus resultieren falsche Schlüsse für die weitere Content- oder SEO Strategie, woraus wiederum weniger Traffic resultiert. 

Damit dir das nicht passiert, stellen wir dir zwei wichtige Traffic Tools vor, die du gerne auch zusammen nutzen kannst. 

Der Traffic Check mit Google Analytics

Google Analytics ist der wohl wichtigste Begleiter für alle Unternehmen und Einzelpersonen, die eine Website betreiben. Das Tool lässt sich einfach integrieren, kann an diverse Cookie Dienste angebunden werden und liefert umfassende Daten über Nutzer:innen. Das Beste: Google stellt das Tool gratis zur Verfügung. Wenn du also einen groben Überblick über deine Besucherströme gewinnen willst, ist Google Analytics einer deiner größten Freunde.

Google Analytics Beispiel für Traffic
Google Analytics zeigt allen Websitebetreiber:innen detaillierte Daten zu Besucher:innen auf der Website.

Über das Tool findest du nicht nur heraus, woher der Traffic auf der Website stammt, sondern auch welche Nutzer:innen den Traffic generieren. Auf dem Bild oben siehst du, dass Analytics dir sogar anzeigt, wie groß der Anteil der Besucher:innen über verschiedene Kanäle sind. Dabei unterscheidet Google zwischen:

  • Organic Search: Der Traffic wurde über eine Suchmaschine wie Google, Bing und Co. generiert. Jemand hat nach einen Keyword gesucht und ist über eines der Suchergebnisse auf die Website gelangt. 
  • Direct: Ein hoher Wert für Direct Traffic ist ein guter Indikator für eine hohe Brand Awareness. In diesem Fall geben Nutzer:innen die URL der Website direkt ein und nehmen nicht den Umweg über eine Suchmaschine. 
  • Referral: Der Traffic resultiert aus einem Klick auf einen Backlink, den du auf einer anderen Website platziert hast – bspw. in einem Gastartikel. 
  • Paid Search: Klicken Nutzer:innen auf eine Ad in der Suchmaschine, wird der Traffic dieser Kategorie zugeordnet. 
  • Social: Wenn du regelmäßig Social Media Beiträge mit Links zu deiner Website postest und Nutzer:innen darüber auf die Seite kommen, verbucht Google Analytics den Traffic in dieser Kategorie. 
  • E-Mail: Egal ob Newsletter, Marketing Automation oder ein Klick in der Signatur – Websitebesucher:innen aus E-Mails werden in dieser Kategorie klassifiziert. 
  • Display: Traffic über Display resultiert aus Klicks auf Werbebannern auf externen Websites. Das können bspw. branchenrelevante Blogs oder Newswebsites sein.  

Das Tool hat allerdings auch einen kleinen Haken: Es liefert dir lediglich Richtwerte, welche dir nur eine grobe Idee über deinen Traffic geben. Viele Besucher:innen lehnen bspw. Cookies ab, weshalb sie in den Statistiken von Google Analytics gar nicht berücksichtigt werden.

Organischen SEO Traffic im Blick behalten mit SEMrush

Der Markt gibt eine Vielzahl an kostenpflichtigen Tools her, die dir einen Überblick über den Traffic geben, der über Suchmaschinen generiert wird. Eines davon ist der Anbieter SEMrush. Als Tool für Suchmaschinenoptimierung zeigt es dir vor allem den Traffic an, der über Klicks infolge von Suchanfragen generiert wird. 

SEMrush Beispiel für Traffic
SEO Tools wie SEMrush liefern umfassende Daten zum generierten Traffic.

Auf dem Bild sehen wir, dass die Darstellung des Traffics bei SEMrush ähnlich zu der auf Google Analytics ist. Was bei SEMrush allerdings hinzu kommt, ist die Möglichkeit, auch fremde Websites auf ihren Traffic zu analysieren. Gerade im Zuge von Wettbewerbsanalysen ist das ein großer Vorteil. Wenn du dich also an dem Vorgehen deiner wichtigsten Wettbewerber:innen orientieren willst, ist ein solches Tool die ideale Unterstützung.

Die Traffic Daten richtig interpretieren und nutzen

Wenn du zum ersten Mal das Analyseboard eines Traffic Tools vor Augen hast, können die Daten durchaus erschlagend wirken. Deshalb ist es gerade zu Anfang wichtig, sich auf Kernbereiche zu fokussieren, die…

  1. …vergleichsweise einfach zu interpretieren sind und…
  2. …schnelle Rückschlüsse auf die weitere Content- oder SEO Strategie zulassen.

Die Tools bieten den großen Vorteil, nicht nur die Traffic Quellen an sich zu zeigen, sondern auch Seiten anzuzeigen, die besonders viel Traffic generieren. In diesem Kontext musst du dir ein paar zentrale Fragen stellen: 

  • Welche Seiten meiner Website bekommen besonders viel Traffic? Sind es eher Ratgeberseiten oder Produkt-/Leistungsseiten?
  • Wie gleichmäßig ist der Traffic verteilt? Sind es einige wenige Seiten, die hervorstechen (mit Ausnahme der Startseite) oder bewegt sich der Traffic der Seiten auf einem konstanten Niveau?
  • Wie ist das Klickverhalten der Besucher:innen meiner Seite? Besuchen sie lediglich eine Seite und springen dann ob oder klicken sie z. B. nach Ratgeberinhalten noch auf Seiten, die näher an der Conversion sind?

Die Erkenntnisse musst du im Zuge deiner weiteren strategischen Ausrichtung nutzen. Wenn du zum Beispiel siehst, dass Inhalte in deinem Blog oft besucht werden, Produktseiten hingegen nicht, dann musst du die beiden Komponenten sinnvoll miteinander verbinden. Durch den sinnvollen Schluss in der Customer Journey schaffst du einen besseren Übergang zwischen Awareness-/Consideration- und Transaction Phase. Gleichzeitig steigerst du so den Traffic auf deinen kommerziellen Seiten und die Wahrscheinlichkeit für Conversions. 

Entzauberte Scheinriesen: Mythen und Fehler, die du beim Traffic generieren meiden solltest

Rund um den Websitetraffic ranken sich viele Mythen und Gerüchte, die sich hartnäckig halten. Als Anfänger:in im Umgang und der Erzeugung von Traffic ist die Gefahr groß, diesen zu viel Glauben zu schenken. Damit du nicht den Fehler machst und auf diese Mythen hereinfällst, entschlüsseln wir für dich die Top 3 Irrglauben in Bezug auf Traffic: 

 

  • “Mit gekauftem Traffic läuft die Website von alleine”: Spätestens nach dem bisherigen Text sollte klar sein, dass das eine ganz schlechte Idee ist. Verlasse dich nicht auf nur einen einzigen Kanal, erst recht nicht, wenn es sich dabei um bezahlte Anzeigen handelt. 
  • “Bekannte Brands haben automatisch viel Traffic”: Deine Marke oder dein Unternehmen kann noch so bekannt sein, ohne Marketing läuft auch hier in puncto Traffic recht wenig. Sicherlich haben Big Player alleine durch Direct Traffic viel Publikumsverkehr, aber erst mit unterstützenden Maßnahmen wird dieser nachhaltig. 
  • “Traffic zu generieren ist auch kostenlos möglich”: Mag sein, ist aber nicht wirtschaftlich und nicht empfehlenswert. Du kannst dich zwar um alles alleine kümmern, würdest aber zumindest am Anfang nichts verdienen. Damit du effektiv Ergebnisse erzielst und dich um andere Stellschrauben (z. B. deine Produkte) kümmern kannst, hast du zwei Möglichkeiten: Stelle also entweder ein Team auf, dass sich um die einzelnen Maßnahmen für mehr Traffic kümmert, oder lagere den Prozess an eine darauf spezialisierte Agentur aus. 

Fazit: Wer SEO und Links sät, wird gesteigerten Traffic ernten

Das wichtigste Ziel dabei, mehr Traffic zu generieren, sollte der Fokus auf Nachhaltigkeit sein. Wir meinen hier, dass du von dem Traffic, den du mithilfe geeigneter Maßnahmen erzeugst, langfristig profitieren kannst. Dabei helfen vor allem organische Marketingmaßnahmen wie die Suchmaschinenoptimierung, Backlinks, Social Media oder das E-Mail/Newsletter Marketing. 

Als Content Marketing und SEO Agentur kennen wir uns mit Inhalten auf Websites aus. Wir wissen, was dein Unternehmen braucht, um Nutzer:innen auf deine Website zu holen. Dabei können wir dich bei einer Vielzahl von Kanälen unterstützen: Von Suchmaschinenoptimierung über Seeding und E-Mail Marketing bis hin zu Social Media wissen wir, welche Inhalte für deine Website effektiv Traffic generieren.

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Sebastian Aumüller

Sebastian ist Inbound Marketing Manager bei suxeedo. Er kümmert sich u. a. um den Content auf unserer Website und findet dank seiner umfassenden Copywriting Skills die richtige Ansprache für jede Zielgruppe.


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Fionn Kientzler

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