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Content Hub: Mit wertvollen Synergien zum Rankingerfolg

Im Content Marketing stecken Unternehmen viele Gedanken in die User Intention, eine optimale Conversion Optimierung und eine möglichst hohe Keywordabdeckung. Doch wie gehst du mit hohem beziehungsweise niedrigem Suchvolumen um? Im operativen Geschäft wird zu niedriges Suchvolumen oft aussortiert, zu hohes auch die Chance auf Rankings scheint ohnehin gering. Doch es gibt eine Content Strategie, mit der du auch bei hohem Suchvolumen und der oft damit einhergehenden dichten Konkurrenz in die Top Positionen kommst. Das Zauberwort lautet: Content Hub.

Was ist ein Content Hub?

Ein Content Hub bündelt verschiedene Inhalte. Das kann ein ganzer Blog sein, ein Verzeichnis, ein Menüpunkt in der Navigation, es kann aber auch viel kleinteiliger sein: So sind auch einzelne Texte, die alle ein gemeinsames Thema behandeln, ein Content Hub, vorausgesetzt, sie sind z. B. durch Links miteinander verbunden. Ein Content Hub ist also ein Ort, in dem Inhalte zusammenkommen. In der Regel beschränkt sich dieser Ort auf digitale Kanäle.

Verschiedene Formen eines Content Hubs

Ein Hub ist zunächst nur ein Ort, von dem Besucher:innen auf themenverwandten Content kommen: Das kann ein sehr großer und umfassender Raum sein, aber auch kleine Hubs mit nur 2 bis 4 Artikeln sind möglich. Hier gibt es weder nach oben noch nach unten Grenzen. 

Zur Veranschaulichung hier ein paar Beispiele für verschiedene Formen von Hubs:

  • Website: Auf einer Website können Unternehmen oder Privatpersonen Inhalte zu Produkten, ratgebende oder inspirierende Artikel veröffentlichen. Die Website selbst kann also ein Hub für Inhalte zu einem Thema sein.
  • Blog: Auf einer Website gibt es einen Blog, der Artikel, Videos, Interviews oder Neuigkeiten veröffentlicht.
  • Menüpunkt: Ein Menüpunkt der Website fasst Contentformate zu einem bestimmten Thema zusammen.
  • Hauptartikel: Ein Hauptartikel gibt umfassende Informationen zu einem Thema, bildet aber gleichzeitig ein Hub, indem er auf detaillierte Themen und Artikel verweist.

Was bringt ein Content Hub?

Es gibt im groben zwei zentrale Vorteile für das Marketing, wenn es um den Einsatz eines Content Hubs geht.

Ein Content Hub zur Verbesserung der User Experience

Im digitalen Raum sind Nutzer:innen oft auf der Suche nach schnellen Informationen. Deshalb ist die User Experience ein extrem wichtiger Aspekt für eine Content Marketing Strategie. Wie finden sich Besucher:innen zurecht? Ist die Website intuitiv gestaltet? Hat deine Zielgruppe ein positives Erlebnis beim Besuch deiner Website? Content Hubs unterstützen die Übersichtlichkeit deiner Website. User:innen wissen, wo sie alle Informationen zu einem bestimmten Thema finden.

Beispiel: Ein:e Nutzer:in möchte eine neue Gesichtscreme kaufen, weil sie oder er unreine Haut hat. Er oder sie sucht deshalb erst nach Informationen zu dem Thema unreiner Haut, der Entstehung und Vorbeugung. Auf dem Blog einer Kosmetikfirma gibt es klare Kategorien, eine zu jedem Hauttyp. Er bzw. sie weiß also direkt, wo alle Informationen zu gebündelt sind. Aufwendiges Durchklicken oder eine mittelmäßig funktionierende Suchfunktion sind nicht nötig.

Auswirkungen auf  SEO Rankings

Google versucht zu verstehen, zu welchen Themen eine Seite besonders viel Expertise hat. Hierfür zieht die Suchmaschine verschiedene Kriterien heran. Ein Überthema und viele verschiedene Artikel dazu können eine Methode sein, um Google diese Expertise zu einem Themenkomplex vermitteln. 

Für bestimmte sehr große Themen lohnt es sich z. B. eine Kategorie im Blog zu eröffnen. Die Anzahl an Kategorien hat eine natürliche Begrenzung, denn irgendwann werden es so viele, dass das Ziel der Übersicht verfehlt wird. Möchtest du dennoch kleine Themen für SEO Zwecke in einem Hub zusammenfassen, kannst du mit internen Links arbeiten und die Texte so in einen Zusammenhang bringen. 

Keywordstrategie im Content Hub

Wie im vorherigen Kapitel schon angedeutet, bringt ein Content Hub einen entscheidenden Vorteil für die Keywordoptimierung mit: Veröffentlichst du mehrere Artikel zu einem bestimmten Thema, nimmt Google deine Expertise schneller wahr. Auf diese Weise kannst du Suchbegriffe mit hohem Suchvolumen und einer hohen Competition zusätzlich unterstützen.

Schreibe einen umfassenden, SEO optimierten Artikel zu dem Keyword, zu dem du ranken möchtest. Der Artikel sollte dabei genau auf den Intent der Suchpersona eingehen so weit der klassische Content Marketing Ansatz. Ist das Keyword nun besonders groß und kompetitiv, kannst du kleinere Artikel drumherum streuen. In den Kapiteln deines Artikels schneidest du beispielsweise kleinere Unterpunkte an, zu denen du via internem Link verweist, falls Leser:innen nach mehr Informationen suchen.

Die Artikel, die du um deinen großen Ratgeberartikel herum streust, sind ebenfalls auf ein Keyword optimiert. Diese sind allerdings weniger groß, eher longtailig und/oder haben eine geringe Competition. Dadurch entstehen schneller Top 10 Rankings. Die Kraft, die die kleinen Artikel durch diese Rankings erreichen, geben sie mit internen Links zu dem großen Hub Artikel weiter. Google erkennt viele relevante Artikel um ein Überthema herum, sodass die Chance steigt, dass du auch zu dem größeren Keyword nennenswerte Rankings erzielst.

Auf diese Weise kann auch ein einzelner Artikel ein Content Hub sein. Eventuell ist das von der Navigation aus nicht mal so genau erkennbar, lediglich die internen Links bieten den Ausgangspunkt zu mehreren Inhalten.

Ein Beispiel für einen gelungenen Content Hub

Das Unternehmen der Kosmetikbranche möchte zu dem Keyword “unreine Haut” in den Top 10 ranken. Das Suchvolumen des Keywords ist mit circa 6.600 Suchen pro Monat aber eher hoch. Das Unternehmen schreibt deshalb einen holistischen Artikel über Ursachen, Vorbeugung, Bekämpfung und Hautpflege. Multimediale Content Formate verbessern zusätzlich die UX: Videos, Infografiken und Tippboxen sorgen für Abwechslung in dem langen Text. 

Zusätzlich erstellt das Unternehmen kleinere, speziellere Artikel für die Zielgruppe. Der Content ist auf folgende Keywords optimiert:

  • unreine haut stirn
  • unreine haut hausmittel
  • unreine haut männer
  • unreine haut ursachen

Diese Themen reißt der holistische Artikel schon an, ohne allerdings näher darauf einzugehen. Er verlinkt für tiefer gehende Informationen, aber auf genau diese Inhalte. Die Zielgruppe kann also je nach Interesse genau die Inhalte finden, die für ihren individuellen Fall nötig ist.

Die kleineren Artikel verlinken wiederum auf den großen Inhalt. Dadurch, dass hier schneller Rankings entstehen, stärken sie den großen Artikel. Google nimmt eine verstärkte Autorität in dem Themenkomplex wahr und die Wahrscheinlichkeit steigt, dass der Artikel bessere Rankings bekommt.

Fazit: Content Hub

Ein Content Hub ist zum einen für die Übersichtlichkeit der Website relevant. Nutzer:innen können leichter auf der Seite navigieren, deine Zielgruppe erlebt eine positive User Experience im Zusammenhang mit deiner Marke. Aber auch für Marketing Ziele aus dem Bereich SEO sind Content Hubs spannend: Umso bessere organische Rankings eine Seite bekommt, umso mehr Traffic, umso höher die Wahrscheinlichkeit auf gewinnbringende Conversions. Mit einem Content Hub können Unternehmen ihre Expertise zu einem Thema vor Google unterstreichen und die Chance auf Top Rankings steigt.


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Fionn Kientzler

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