Magazine

Die wichtigsten Social Media Trends 2022: 9 Trends für deine Social Media Strategie

Social Selling, Augmented Reality, Influencer Marketing und mehr – Unsere Social Media Trends 2022 prognostizieren eine rasante Entwicklung in Richtung mobiler Lead-Generierung und eine stärkere Einbindung der sozialen Kanäle.

Social Media ist im Jahr 2022 weiterhin auf der Überholspur. Mehrere Milliarden User:innen bewegen sich auf Plattformen wie Facebook, Instagram oder YouTube. So sind 86 Prozent aller 16-24 Jährigen auf einer Social Media Plattform unterwegs. Dabei beschränkt sich der Einfluss der sozialen Medien nicht nur auf den privaten, unterhaltsamen Bereich. Unternehmen nutzen Social Media als häufigsten Kanal, um Inhalte an die Zielgruppe zu bringen. Wer seine Marke positiv positionieren möchte, sollte weiterhin die Bedürfnisse potentieller Kund:innen im Auge behalten und sich von den Wettbewerber:innen abheben. Die Kund:innen wünschen sich zukünftig schnelle Interaktionen und kreative Inhalte zum Ausprobieren. Durch die steigende Bedürfnisse der User:innen stehen vor allem Bequemlichkeit beim Kauf von Produkten und passgenauer Content im Fokus. Die Meinungen der User:innen spielen eine zentrale Rolle. So bestimmen Verbraucher:innen die Social Media Trends 2022. 

Trend #1: TikTok: Nicht mehr nur für Kids

Der Erfolg von TikTok lässt sich nicht von der Hand weisen. Die Plattform für Kurzvideos ist seit Beginn der COVID-19 Pandemie nicht nur bei Jüngeren beliebt, sondern wird immer mehr von älteren Personen und Unternehmen genutzt. Die App teilt sich mit Facebook den ersten Platz der Downloads Charts und weist dementsprechend hohe Downloads auf. Die Zahl der Nutzer:innen steigt stetig. Im September 2021 waren es 1 Milliarden Nutzer:innen, laut App Annie könnte die Zahl der Nutzer:innen 2022 auf 1,5 Milliarden Nutzer:innen steigen – wenn das eintritt, wäre das ein Wachstum, welches keinem anderen sozialen Netzwerk gelungen ist.

Die meisten Unternehmen haben TikTok nach wie vor nicht in ihre Marketing Strategie eingebaut – was sie schleunigst ändern sollten. Denn: TikTok nimmt laut Expert:innen eine immer wichtigere Rolle als Marketing Plattform ein. Dementsprechend solltest du sie in die Content Marketing Strategie deines Unternehmens einbauen. 

Das Stichwort bei TikTok: Creation. Dadurch verschiebt sich der Fokus im Social Media Marketing auf User Generated Content. Was den nächsten wichtigen Social Media Trend 2022 darstellt. 

Trend #2: Die vielen Vorteile des User Generated Contents

User Generated Content, also nutzergenerierte Inhalte, ist durch Influencer:innen und Content Creator:innen auf den verschiedenen Social Media Plattformen immer mehr in Vordergrund gerückt. Und: User Generated Content (UGC) gehört definitiv auf die Liste der Social Media Trend 2022. 

Nutzer:innen nehmen User Generated Content oft  als authentischer und vertrauenswürdiger wahr, was einen entscheidenden Einfluss auf die Kaufentscheidung hat. Außerdem steigert UGC die Verweildauer der Besucher:innen und die Klickrate. Auch besuchen User:innen Websites eher wieder, wenn das Unternehmen oder die Marke USG nutzt. 

Influencer:innen können dabei helfen deine Marke authentisch zu kommunizieren und eine höhere Interaktionsrate zu generieren. Vor allem Mikro Influencer:innen zeichnen sich durch engen Kontakt und regelmäßiger Kommunikation mit den Follower:innen aus. 

Trend #3: Videos als einer der wichtigsten Content Formen

Video Seeding bleibt nach wie vor relevant für Marketingstrategien und gehört deshalb ebenso zu den Social Media Trends 2022. Das liegt vor allem daran, dass TikTok immer mehr an Bedeutung für die Marketing Strategien gewinnt. So gewinnt vor allem die Rolle der Kurzvideos als Content Form im Marketing an Bedeutung. So gaben 69 Prozent der Teilnehmenden einer Befragung an, kurze Videos zu bevorzugen und 83 Prozent bestätigten, dass Videos die durchschnittliche Verweildauer auf einer Website erhöhen.

Neben TikTok sind vor allem auch die kurzen unterhaltsame Stories und Reels bei Instagram unverzichtbar für Unternehmen, um junge Nutzer:innen am Smartphone zu erreichen. Das Stichwort ist „Snackable Content”, also Content, der leicht zu konsumieren ist. Je nach Zielgruppe kannst du diesen unterhaltsam, emotional, lustig oder informativ gestalten. Mit zielgruppenspezifischen, kurzen Video lässt sich die Aufmerksamkeit erregen und halten. 

Es sieht ganz danach aus, dass Videos und Animationen bald das dominante Format auf Social Media Plattformen sein werden und dürfen daher in keiner Social Media Strategie und Content Marketing Strategie fehlen. 

Aber der Fokus muss dabei nicht nur auf kurzen Videos liegen: Auch Formate wie Live Streams haben im Laufe der Pandemie stark zugenommen und sind unter den Besucher:innen sehr beliebt. 

Trend #4: Direktes Verkaufen mit Social Selling

Shopify bietet für kleine bis mittelständische Händler:innen eine Infrastruktur, mit der sie ihre Online Shops starten oder weiter ausbauen können. Vom Erstellen des Shops, über Verkaufen und Vermarkten von Produkten, bis hin zum Managen von Bestellungen, Versand und Inventar: Mit dieser Software können Unternehmen dem Kunden ganz einfach selbst ein bequemes Kauferlebnis ermöglichen und zwar direkt über Social Media. Das sogenannte Social Selling sollte also auf keine Fall in deinem Unternehmen fehlen, denn Social Selling kann deine Verkaufszahlen enorm steigern. 

Die entscheidenden Vorteile:

  • Vereinfachte Zahlungsmethoden durch u.a. Shopify Payment oder breites Angebot an externen Payment Services wie Apple Pay, PayPal, Amazon Pay
  • Online-Präsenz durch die Integration aller Vertriebskanäle an einem Ort. Gerade Social Media Plattformen wie Instagram, Facebook oder Pinterest kannst du nutzen, um die Markenwahrnehmung und den Verkauf zu stärken.
  • Bereitstellung von Buy Buttons, die alle nötigen Informationen beim Produktkauf anzeigen und aktualisieren. Sie ermöglichen Zahlungen, ohne auf eine externe Webseite weiterzuleiten, direkt in Beiträgen.

Die Transformation von Social Media in Online Shops baut sich seit einigen Jahren immer weiter auf und findet auch im Jahr 2022 kein Halten und bleibt so wie auch 2021 ein wichtiger Social Media Trend. Laut Shopify Inc. starteten über eine Million Händler ihr Geschäft über die E-Commerce Plattform. Allgemein kann Shopify pro Quartal einen Zuwachs in den Gesamteinnahmen feststellen. So stiegen beispielsweise die Einnahmen im dritten Quartal 2019 um 45 Prozent an.

Wer Werbeanzeigen über Social Media schaltet, sollte Produktinteressierten die Möglichkeit bieten, Transaktionen auf Knopfdruck durchzuführen. Zukünftig sollten weiterhin soziale Medien für ein schnelleres Kauferlebnis einbezogen werden, weil wichtige Kundendaten beim Bestellvorgang vorausgefüllt werden können. Denn die Customer Journey wird schnelllebiger: Die Kund:innen sehen das Produkt und wollen es sofort und einfach kaufen.

Trend #5: VR, AR und das Metaversum: Ein Blick in die Zukunft 

Spätestens mit Mark Zuckerbergs Ankündigung, sich auf die Entwicklung des Metavers zu konzentrieren und der anschließenden Umbenennung von Facebook in Meta, haben die meisten wenigstens schon mal von Metavers gehört. Es geht dabei um einen gemeinsamen, virtuellen Raum, der eine Parallelwelt darstellt, die gleichberechtigt neben der realen Welt existieren soll. Metavers besteht aus technischen Entwicklungen wie KI, AR, Kryptowährung, etc.

Mit dem Metavers werden virtuelle Welten wie wir sie aus dem Gaming Kontext wie bspw. Second Life und EVE Online kennen auf das alltägliche Leben übertragen. Metavers wird als gesamte Welt verstanden, in der alles denkbar ist.

Ein wichtiger Teil für die virtuelle Welt und ein Schritt in die Richtung Metavers ist AR (Augmented Reality) und VR (Virtual Reality), die einen wichtigen Social Media Trend 2022 darstellen. AR ist nicht nur in der Gaming Society unverzichtbar, um den Spielern ein erweitertes Spielerlebnis zu bieten. Auch im Social Media gilt die Technologie durch bspw. Foto Filter als Spaßfaktor. Aber auch für das virtuelle Anprobieren von Kleidung und anderen Funktionen in den sozialen Medien findet AR Anwendung. 

Als Vorreiter für die Verschmelzung von AR und Social Media ist Snapchat. Die App lässt User:innen 3D-Bitmojis von sich selbst erstellen und in die unmittelbare Umgebung einbauen. Auch die durch beispielsweise Tier- oder Gesichtsfeatures erweiterbaren Filter finden Anwendung in der realen Welt. Zukünftig wollen die Gründer von Snapchat sogar das Tool Lens Studio für Händler:innen und Entwickler:innen zugängig machen.

  • Kreiere deine eigenen AR-Lenses und AR-Videos, mit denen Nutzer:innen das Markenprodukt vor dem Kauf ausprobieren können. Das führt zu einer besseren User Experience und mehr Engagement.
  • In Zusammenhang zur Erstellung eigener Lenses, stellt Snapchat „Shoppable AR“ bereit, mit dem du User:innen einen erleichterten Kauf mit einem Shop Now Button direkt in der App ermöglichst.
  • AR Erfahrung bedeutet mehr Brand Awareness für dein Unternehmen. Daraus resultiert eine größere Reichweite, denn je kreativer die Filter oder Videos, desto höher die Teilbarkeit unter den User:innen.
  • Mit Lens Studio kannst du nicht nur deine eigene Follower:innen Community aufbauen und verwalten, du hast auch eine Übersicht über demografische Daten, Statistiken sowie virale Reichweiten.

Auch die anderen führenden sozialen Plattformen wie Instagram oder Facebook setzen AR Technologien ein, um Unternehmen die Möglichkeit zu geben, ihre Brand relevanter zu gestalten. Vor allem durch den verstärkten Fokus von Mark Zuckerberg auf Metavers kann man davon ausgehen, dass der virtuelle Markt noch stark wachsen wird. 

Außerdem können wir davon ausgehen, dass durch die Einführung von 5G AR noch mehr an Relevanz gewinnt und somit datenintensivere Anwendungen profitieren. Vor allem Smartphones werden über schnellere Ladegeschwindigkeiten, größere Kapazitäten sowie höhere Auflösung und 360 Grad Videos verfügen. Eigenschaften, die eine zentrale Rolle in der erweiterten Realität spielen. Diese Entwicklungen könnten die Nutzung von AR zusätzlich begünstigen und deutlich steigern. 

Trend #6: Facebook noch nicht abgeschrieben 

Auch wenn Instagram und vor allem TikTok mit rasantem Tempo nachziehen: Facebook bleibt mit 1,8 Milliarden täglichen Nutzer:innen auf Platz 1 der Social Plattformen, ist damit einer der wichtigsten Social Media Kanäle und darf bei den Social Media Trends 2022 nicht fehlen. 

Und obwohl Facebook die jüngere Zielgruppe immer weniger erreicht, ist durch bspw. Expansion in andere Märkte noch kein Ende der Entwicklung von Facebook in Sicht. Das heißt für dich: Facebook auf keinen Fall abschreiben und als wichtigen Kanal in deine Social Media Strategie einbeziehen. 

Trend #7: Influencer Marketing setzt sich durch 

Influencer Marketing hat an Bedeutung zugenommen und sich als führende Marketing Maßnahme herausgebildet, auf die Unternehmen nicht verzichten sollten. Influencer Marketing hat nicht nur einen positiven Einfluss auf den ROI (Return of Investment), sondern auch auf die User Experience und das Engagement. 

Hier geben sich der Trend zum Influencer Marketing und der Trend hin zum Video als wichtige Content Form die Hand. User:innen wollen leicht konsumierbare Inhalte und das am liebsten in Form von Videos. Genau das können Influencer:innen bieten. Zusätzlich sehen potenzielle Kund:innen Influencer:innen (vor allem Mikro Influencer:innen) als vertrauenswürdig und authentisch an. 

Doch wie kannst du für dein Unternehmen passende (Mikro) Influencer finden?

  • Mithilfe der Suchfunktion von Social Media Kanälen: Hier kannst du das Suchfeld für bestimmte Keywords, die mit dem Produkt oder dem Unternehmen zusammenhängen, nutzen. Außerdem eignet sich der #hashtag, um den idealen Influencer bzw. die ideale Influencerin zu finden.
  • Durch Communitys oder sozialen Gruppen: Ebenfalls hilfreich können Erwähnungen in Kommentaren sein. Dabei ist die Häufigkeit der Markierung entscheidend.
  • Mithilfe der eigenen Seite des Unternehmens in den sozialen Netzwerken: Halte  Ausschau nach überdurchschnittlich aktiven Nutzer:innen, z. B. Super Fans auf Facebook, die regelmäßig Posts kommentieren oder bestimmte Produkte liken.
  • Indem Analyse Tools genutzt werden: Tools wie Buzzsumo, FollowerWonk oder Influma können für die Recherche von Markenbotschaftern verwendet werden. Diese analysieren und bewerten Daten der sozialen Netzwerke.
Tipp:
Bevor sich Unternehmer:innen auf die Suche machen, sollten sie im voraus Marketingziele, mögliche Funktionen des Influencers bzw. der Influencerin und die für die Marke interessanten Personengruppen festlegen.

Trend #8: Corporate Social Responsibilities: Für was steht dein Unternehmen? 

Wie sich bereits 2021 herauskristallisiert hat, rücken die Corporate Social Responsibilities (CSR) immer mehr in den Fokus. User:innen erwarten von Unternehmen, dass diese Stellung beziehen und eine Haltung zu wichtigen gesellschaftlichen Themen einnehmen. So wird den User:innen bspw. nachhaltiges Handeln der Unternehmen immer wichtiger. 

Dabei liegt der Fokus auf Authentizität. Hier reicht es nicht aus an der Oberfläche der CSR zu kratzen. User:innen haben hohe Erwartungen an Unternehmen und wollen, dass sie Initiative ergreifen: Unternehmen müssen z. B. Nachhaltigkeit, Diversity und andere Aspekte des CSR in die Unternehmensphilosophie aufnehmen und leben.

Wichtig ist: Die Handlungen und das Tun deines Unternehmens müssen genau analysiert sein, damit Kund:innen nicht durch bspw. Versprechungen, die dein Unternehmen anschließend nicht einhält, enttäuscht werden. So bringen CSR neue Möglichkeiten, aber auch gleichzeitig neue Herausforderungen für dein Unternehmen.

Trend #9: Wertvolle Unterstützung durch Communities 

Eine starke, loyale und engagierte Community schaffst du durch strategisches Vorgehen und indem du deine Inhalte auf die Nutzer:innen ausrichtest. Das bilden einer solchen Community ist besonders wichtig, denn Communities gewinnen immer mehr an Bedeutung und Einfluss. 

Durch Communities finden die einzelnen Stimmen der Kund:innen Gehör, werden immer lauter und können so Veränderungen bewirken. Social Media ermöglicht es dir mit der Community zu interagieren. Entscheidend ist hier als Unternehmen die strategische Planung digitaler Infrastrukturen und kollektiver Räume voranzutreiben. 

Tipp:
Reagiere direkt auf die Community indem du bspw. die Storys repostest, in denen sie dich erwähnen. 


Stelle deine Kund:innen bei der Erstellung von Content in den Mittelpunkt und verbinde die Arbeit mit Social Media. 

Fazit: Ein Blick auf die Social Media Trends 2022

User:innen bestimmen die Social Media Trends 2022. Vom User Generated Content, über die Bevorzugung von Videos und die Wichtigkeit von sozialen Engagement der Unternehmen bis hin zum vereinfachten Einkaufen über Social Media Plattformen: Die Social Media Trends 2022 richten sich ganz nach den Bedürfnissen und dem Nutzerverhalten der Kund:innen. Daher gilt der Ansatz: Die Nutzer:innen stehen im Mittelpunkt. Da die Nutzung der Social Media Plattformen immer weiter steigt, sollte Social Media 2022 eine noch wichtigere Rolle in deiner Marketing Strategie bekommen. Wenn du  deine Marketingstrategien noch nicht für Social Media Kanäle angepasst hast, solltest das also dringend für das Jahr 2022 tun. So erzielst du nicht nur eine höhere Aufmerksamkeit für dein Produkt, sondern beschleunigst die Kaufentscheidung der Nutzer:innen. 

Du hast noch offene Fragen oder brauchst Inspiration? Wir als Social Media Agentur stehen dir gerne bei jeglichen Fragen zur Seite! 


1 Star2 Stars3 Stars4 Stars5 Stars (4 votes, average: 5,00 out of 5)
Loading...

Björn Erbslöh

Business Director

+49 (0) 30 60 986 89 61

hello@suxeedo.de

Kontaktiere uns

Wir melden uns bei dir für ein individuelles Erstgespräch innerhalb von 24 Stunden

    Skip to content