Magazine

Social Media Trends 2020: 5 wissenswerte Perspektiven

Social Shopping, Augmented Reality, Influencer Marketing und mehr – Unsere Social Media Trends 2020 progonostizieren eine rasante Entwicklung in Richtung mobiler Lead-Generierung und eine stärkere Einbindung der sozialen Kanäle.

Social Media ist im Jahr 2020 weiterhin auf der Überholspur. Mehrere Milliarden von Usern bewegen sich auf Plattformen wie Facebook, Instagram oder YouTube. Dabei beschränkt sich der Einfluss der sozialen Medien nicht nur auf den unterhaltsamen Bereich. Für Unternehmen bieten sich viele Möglichkeiten, um Aufmerksamkeit bei der Zielgruppe zu generieren. Wer seine Marke positiv positionieren möchte, sollte weiterhin die Bedürfnisse potentieller Kunden im Auge behalten. Die Kunden wünschen sich zukünftig schnelle Interaktionen und kreative Inhalte zum Ausprobieren. Aber vor allem spielt die Bequemlichkeit beim Kauf von Produkten eine wesentliche Rolle. Deswegen haben alle Trends einen Einfluss auf die UX in den jeweiligen Social Networks.

1.   Social Media Trends mit Mikro-Influencern

Social Media-Plattformen wie YouTube, Facebook oder Instagram eignen sich sehr gut für Unternehmen, die ihre Marke an eine bestimmte Zielgruppe vermitteln möchten. Daher ist die Umsetzung, eigene Marketing-Strategien mit Mikro-Influencern zu unterstützen, nicht nur in den Content Marketing Trends 2020 vertreten. Sie zeichnen sich insbesondere durch einen engen Kontakt und regelmäßiger Kommunikation mit den Followern aus. Durch Influencer, die weniger Abonnenten haben, gelingt es Unternehmern, ihre Marke authentisch zu kommunizieren und höhere Interaktionsraten zu erzielen. Doch wie können Sie für Ihr Unternehmen passende Mikro-Influencer finden?

  • Mithilfe der Suchfunktion von Social-Media-Kanälen: Hier kann das Suchfeld für bestimmte Keywords, die mit dem Produkt oder dem Unternehmen zusammenhängen, genutzt werden. Auf Instagram eignet sich der #hashtag, um den idealen Influencer zu finden.
  • Durch Communitys oder sozialen Gruppen: Ebenfalls hilfreich können Erwähnungen in Kommentaren sein. Dabei ist die Häufigkeit der Markierung entscheidend.
  • Mithilfe der eigenen Seite des Unternehmens in den sozialen Netzwerken: Halten Sie Ausschau nach überdurchschnittlich aktiven Nutzern, z.B. Super-Fans auf Facebook, die regelmäßig Posts kommentieren oder bestimmte Produkte liken.
  • Indem Analyse-Tools genutzt werden: Tools wie Buzzsumo, FollowerWonk oder Influma können für die Recherche von Markenbotschaftern verwendet werden. Diese analysieren und bewerten Daten der sozialen Netzwerke.
Tipp:
Bevor sich Unternehmer auf die Suche machen, sollten sie im Voraus Marketingziele, mögliche Funktionen des Influencers und die für die Marke interessanten Personengruppen festlegen.

2.   Bequem Shoppen im Social Media

Shopify bietet für kleine bis mittelständische Händler eine Infrastruktur, mit der sie ihre Online-Shops starten oder weiter ausbauen können. Vom Erstellen des Shops, über Verkaufen und Vermarkten von Produkten, bis hin zum Managen von Bestellungen, Versand und Inventar: mit dieser Software können Unternehmen dem Kunden ein praktisches und bequemes Kauferlebnis ermöglichen. Vor allem aber können Produkte direkt über Social Media verkauft werden. Der entscheidende Vorteil ist, dass Sie Follower erreichen und somit neue Kunden gewinnen können.

  • Vereinfachte Zahlungsmethoden durch u.a. Shopify Payment oder breites Angebot an externen Payment Services wie Apple Pay, PayPal, Amazon Pay
  • Online-Präsenz durch die Integration aller Vertriebskanäle an einem Ort. Gerade Social-Media-Plattformen wie Instagram, Facebook oder Pinterest können genutzt werden, die Markenwahrnehmung und den Verkauf zu stärken.
  • Bereitstellung von Buy Buttons, die alle nötigen Informationen beim Produktkauf anzeigen und aktualisieren. Sie ermöglichen Zahlungen, ohne auf eine externe Webseite weitergeleitet zu werden. Diese können in Beiträgen hinzugefügt werden.

Die Transformation von Social Media in Online-Shops baut sich seit einigen Jahren immer weiter auf und findet auch im Jahr 2020 kein Halten. Laut Shopify Inc. starteten über eine Million Händler ihr Geschäft über die E-Commerce-Plattform. Allgemein kann Shopify pro Quartal einen Zuwachs in den Gesamteinnahmen feststellen. So stiegen beispielsweise die Einnahmen im dritten Quartal 2019 um 45% an.

Wer Werbeanzeigen über Social Media schaltet, sollte Produktinteressierten die Möglichkeit bieten, Transaktionen auf Knopfdruck durchzuführen. Zukünftig sollten weiterhin soziale Medien für ein schnelleres Kauferlebnis einbezogen werden, weil wichtige Kundendaten beim Bestellvorgang vorausgefüllt werden können. Denn die Customer Journey wird schnelllebiger: Der Kunde sieht das Produkt und will es sofort und einfach kaufen.

3.   Die Revolution der Insta-Stories

Video-Seeding bleibt nach wie vor relevant für Marketingstrategien in den Social Media Trends 2020. Gerade bei Instagram sind kurze unterhaltsame Stories unverzichtbar für Unternehmen, um junge Nutzer am Smartphone zu erreichen.

Die Mehrheit aller User nutzt Instagram-Stories. Sogar öffentliche Sender wie die Tagesschau oder andere Fernsehsendungen machen davon Gebrauch. So können Zielgruppen dort abgeholt werden, wo sie ihre meiste Zeit verbringen.

Vertikale Videoformate, wie sie in Stories zu finden sind, werden zukünftig weiterhin eine große Rolle spielen und den News Feed ablösen. Dafür gibt es zwei Gründe:

  • Uninteressante Inhalte lassen sich intuitiver überspringen.
    Im News Feed scrollt sich der Nutzer mit dem Daumen von oben nach unten und „muss“ sich jeden dargebotenen Content angucken. In Stories hingegen können User durch natürliche Tipp- oder Swipe-Bewegungen von links nach rechts zu neuen Inhalten navigieren.
  • Die Kommunikation in den sozialen Netzwerken lebt von Ephemeral Content.
    Hinter zeitlich begrenzten Inhalten steckt ein entscheidender psychologischer Trick: Durch die kurze Verfügbarkeit, neigen potentielle Kunden dazu, Produkte sofort zu kaufen. Auch bewirken ephemere Inhalte, dass Personen Stories ständig auf Aktualisierungen prüfen, aus Angst, etwas zu verpassen.

Im Gegensatz zum Evergreen Content, bieten sich vorübergehende Inhalte an, um sie für Angebote oder Updates von Produkten nutzen zu können.

Tipp:
Durch Stories wird sich zunehmend die Interaktion mit dem Nutzer verändern. Händler sollten unbedingt auf Dialogmöglichkeiten in den Stories achten und diese kreativ einsetzen.

4.   Ist AR in Zukunft ein Must-have für Social Media?

Pokémon hat es vorgemacht: computeranimierte Fantasiewesen werden in die reale Spielumgebung eingearbeitet und erweitern diese. Nicht nur in der Gaming-Society ist AR unverzichtbar, um den Spielern ein erweitertes Spielerlebnis zu bieten. Auch im Social Media gilt die Technologie durch Foto-Filter als Spaßfaktor.

Als Vorreiter für die Verschmelzung von AR und Social Media ist Snapchat. Die App lässt User 3D-Bitmojis von sich selbst erstellen und in die unmittelbare Umgebung einbauen. Auch die durch beispielsweise Tier- oder Gesichtsfeatures erweiterbaren Filter finden Anwendung in der realen Welt. Zukünftig wollen die Gründer von Snapchat sogar das Tool Lens Studio für Händler und Entwickler zugängig machen.

  • Kreieren Sie Ihre eigenen AR-Lenses und AR-Videos, mit denen Nutzer das Markenprodukt vor dem Kauf ausprobieren können. Das führt zu einer besseren User Experience und mehr Engagement.
  • In Zusammenhang zur Erstellung eigener Lenses, stellt Snapchat „Shoppable AR“ bereit, mit dem Sie User einen erleichterten Kauf mit einem Shop-Now-Button direkt in der App ermöglichen.
  • AR-Erfahrung bedeutet mehr Brand Awareness für Ihr Unternehmen. Daraus resultiert eine größere Reichweite, denn je kreativer die Filter oder Videos, desto höher die Teilbarkeit unter den Usern.
  • Mit Lens Studio können Sie nicht nur Ihre eigene Follower Community aufbauen und verwalten, sondern haben auch eine Übersicht über demografische Daten, Statistiken sowie virale Reichweiten.

Auch die anderen führenden sozialen Plattformen wie Instagram oder Facebook setzen AR-Technologien ein, um Unternehmen die Möglichkeit zu geben, ihren Brand relevanter zu gestalten.

Willkommen für den AR-Content ist dabei das 5G-Netz, das 2020 kommen soll. Durch die Einführung von 5G wird AR zukünftig an Relevanz gewinnen und somit werden datenintensivere Anwendungen davon profitieren. Vor allem Smartphones werden über schnellere Ladegeschwindigkeiten, größere Kapazitäten sowie höhere Auflösung und 360 Grad-Videos verfügen. Eigenschaften, die eine zentrale Rolle in der erweiterten Realität spielen.

5.   Automatisierte Interaktion unverzichtbar

Da es zukünftig bei den Smartphone-Usern mehr um ein bequemes Kauferlebnis geht, darf die künstliche Intelligenz in den Social Media Trends nicht fehlen. Die Speech-to-Text-Technologien verhelfen Chatbots, mit Nutzern direkt zu interagieren. Auf Basis natürlichen Sprachinputs und -outputs können sie Konversationen über Social Media Apps führen.

Chatbots sind vor allem im Facebook-Messenger essenziell für den Erstkontakt und somit für die Lead-Generierung. Dabei werden automatisierte Nachrichten an Nutzer geschickt, um unmittelbar auf die Bedürfnisse eingehen zu können. Was bedeutet der Einsatz von Chatbots auf Social Media weiterhin für Ihr Unternehmen?

  • Schnelle und direkte Kommunikationsmöglichkeit mit potentiellen Kunden
  • Kundenbedürfnisse und -wünsche durch automatisierte Fragen erkennen und Vorschläge unterbreiten
  • Chance, bequeme User Experience zu bieten, indem Chatbots potentielle Kunden automatisch zu relevanten Seiten oder FAQs hinführen
Tipp:
Chatbots sollten nicht ausschließlich für die Kundenkommunikation eingesetzt werden. Sie eignen sich für den ersten Touchpoint in der Customer Journey. Deshalb sollten Unternehmer darauf achten, Interaktionen sowohl automatisiert als auch mit realen Ansprechpersonen zu gestalten.

Ephemeres, kreatives Marketing im Zentrum der Social Media Trends 2020

Wenn Sie Ihre Marketingstrategien noch nicht für Social-Media-Kanäle angepasst haben, sollten Sie es für das Jahr 2020 tun. Insbesondere wenn es um den Aufbau einer Marke und einer Reichweite geht, deuten die Social Media Trends klar darauf hin, die neuen Technologien wie Chatbots und AR auf den sozialen Plattformen einzusetzen. So erzielen Sie nicht nur eine höhere Aufmerksamkeit für Ihr Produkt, sondern beschleunigen die Kaufentscheidung eines Nutzers. Ein weiterer wesentlicher Aspekt wird in Zukunft der vereinfachte Kaufprozess, bei dem Produkte direkt in den Apps erworben werden können.


1 Star2 Stars3 Stars4 Stars5 Stars (5 votes, average: 5,00 out of 5)
Loading...

Björn Erbslöh

Business Director

+49 (0) 30 60 986 89 61

hello@suxeedo.de

Kontaktieren Sie uns

Wir melden uns bei Ihnen für ein individuelles Erstgespräch innerhalb von 24 Stunden.