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Website Optimierung: Der Weg zu erfolgreichem SEO und zufriedenen User:innen

Die Website Optimierung spielt eine entscheidende Rolle im Marketing, denn: Deine Website ist nach den Suchmaschinenergebnissen das Erste, was deine potenziellen Kund:innen sehen. Sie trägt zur Entscheidung bei, ob die Nutzer:innen die Seite wieder verlassen oder bleiben und sich weiter informieren. Wir klären die wichtigsten Schritte zur erfolgreichen Website Optimierung.

Was ist Website Optimierung und warum ist sie so wichtig?

Für eine erfolgreiche Website sind verschiedene Aspekte wichtig. Einer dieser Faktoren ist die Suchmaschinenoptimierung (SEO) mit dem Ziel, Traffic zu generieren. Auf der Website selbst müssen anschließend Content, Design und Navigation überzeugen. Die Website Optimierung hat zum Ziel, diese Ansprüche zu erfüllen, zu überprüfen und somit die Sichtbarkeit zu steigern, die Verweildauer zu erhöhen, die Absprungrate zu verringern und die User Experience zu verbessern. Wer seine Website mehrdimensional optimiert, kann das gesamte Potenzial ausschöpfen. Die Website Optimierung ist ein wichtiger Teil der Suchmaschinenoptimierung (SEO) und ein zentraler Aspekt der dazugehörigen Onpage Optimierung

Wann solltest du deine Website optimieren?

SEO ist ein fortlaufender Prozess, wodurch die Optimierung und Aktualisierung deiner Website nie enden. Denn die Anforderungen von Google, um ganz oben in den SERPs (Search Engine Result Pages) aufzutauchen, verändern sich stetig. Auch die Bedürfnisse der Nutzer:innen befinden sich ständig im Wandel und die Aktualität von Themen verschiebt sich regelmäßig. So sind die regelmäßige Analyse und Optimierung deiner Website ein Muss. Die folgenden Punkte und KPIs (Key Performance Indicator) weisen darauf hin, dass eine Website Optimierung mal wieder fällig ist: 

  • Die Website weist eine niedrige Anzahl von Besucher:innen auf.
  • Die Absprungrate (Bounce Rate) ist gestiegen.
  • Die Conversion Rate entwickelt sich negativ.
  • Die Klickzahlen sind niedriger als sonst.
  • Die Seite rankt nicht in den Top 10 der SERPs.
  • Das Feedback der Nutzer:innen ist negativ.

Ziele der Website Optimierung 

Die Ziele einer Website Optimierung sind abhängig  vom Unternehmen, der Zielgruppe und den erhofften Effekten. So kann ein Ziel der Website Optimierung sein, Interessenten zu binden und Conversions zu erzielen, wie bspw. einen Kaufabschluss. Je nach Ziel des Unternehmens können verschiedene Optimierungsmaßnahmen mehr Gewichtung bekommen. Aber unabhängig davon, ob ein Unternehmen mit seiner Seite mehr Leser:innen gewinnen, in den Rankings aufsteigen, mehr Leads generieren oder mehr Nutzer:innen zu einer Anmeldung eines Newsletters bringen möchte, ist eine grundsätzliche Website Optimierung, die als Teil von SEO verstanden wird, regelmäßig notwendig. 

Tipp:
Eine Website Optimierung kann sehr umfassend ausfallen. Wir als SEO Agentur können dich dabei unterstützen, deine Website für die Suchmaschine zu optimieren. Wir richten den Fokus der Optimierung an deinen Unternehmenszielen aus, überprüfen die Erfolgsfaktoren und schmieden Kampagnen, mit denen wir den Bedürfnissen deiner Nutzer:innen gerecht werden.

10 Schritte zur Website Optimierung

Die Website Optimierung schließt eine Content Optimierung ein und überschneidet sich mit der Conversion Optimierung. Im Folgenden zeigen wir dir 10 Schritte zur erfolgreichen Optimierung deiner Website. Die Schritte lassen sich in technische Optimierung und inhaltliche Optimierung unterteilen:

Technische Optimierung

1. Schritt: Metadaten optimieren 

Zu den Metadaten gehören der Meta Title und die Meta Description. Beides erscheint in den SERPs und sind das Erste, was die User:innen auf deine Website aufmerksam macht. Daher sollten sowohl Meta Title als auch Meta Description ansprechend gestaltet werden, damit Nutzer:innen sich zum Klicken aufgefordert fühlen und auf deiner Seite landen. Meta Titel und Description machen deutlich: Worum geht es auf der Seite genau? Beides sollte das Keyword beinhalten und eine bestimmte Zeichenlänge nicht überschreiten. Eine optimiere Metadescription führt zu einer besseren Click Through Rate und folglich zu mehr Traffic auf deiner Website. Die folgenden Schritte helfen dir dabei, diesen Traffic anschließend auch zu halten und für dein Unternehmen nutzen zu können.

Beispiel für optimierte Metadaten.
Tipp:
Tools wie der SERP Snippet Generator von Sistrix geben dir Auskunft darüber, ob deine Metadaten die richtige Zeichenlänge haben. 

2. Schritt : Crawling ermöglichen 

Stelle sicher, dass Suchmaschinen wie Google deine Website crawlen können. Das gelingt zum einen durch Sitemaps, die als Inhaltsverzeichnis bei Google und anderen Suchmaschinen hinterlegt sind. Zum anderen ist die robots.txt Datei wichtig: Sie gibt Auskunft darüber, welche Seiten die Suchmaschine lesen soll und welche nicht. Kontrolliere und aktualisiere beides regelmäßig. 

3. Schritt: Ladezeit optimieren 

Studien zeigen, dass die Ladezeit einer Website nicht länger als zwei Sekunden betragen sollte, da viele Nutzer:innen die Seite sonst direkt wieder verlassen. Passiert das häufig, das heißt, ist die Absprungrate hoch, können Crawler deine Seite abstrafen. Mit Tools wie Pagespeed Test von Google kannst du deine Ladezeit überprüfen und dementsprechend optimieren. 

4. Schritt: Sprechende URLs nutzen

Lesbare Links, die eine Übersicht über die Verzeichnisstruktur bieten, nennt man sprechende URLs. Das erleichtert es Nutzer:innen und der Suchmaschine, anhand der URLs die Inhalte und Website Struktur auszulesen. Ein Beispiel für eine sprechende URL ist: https://suxeedo.de/magazine/content/content-marketing/ .

5. Schritt: Mobile Optimierung 

Damit deine Website auf jeglichen Endgeräten performen kann, muss sie responsive designt sein. Das heißt, du brauchst ein Design, das sich dem jeweiligen Endgerät anpasst. Das ist besonders wichtig, denn heutzutage gilt: Mobile-First. Viele User:innen nutzen ihr Smartphone oder Tablet, um im Internet Zeit zu verbringen. Zusätzlich und gerade deshalb bevorzugt auch Google für mobile Endgeräte optimierte Seiten. 

6. Schritt: Interne Verlinkungen 

Interne Verlinkungen schaffen eine weitere Navigation – sowohl für die Besucher:innen als auch für die Crawler. Achte aber darauf, dass du für die Verlinkungen einen passenden Anchortext (auch Ankertext) nutzt. Der Anchortext ist der Text oder die Wortkombination, auf der die Seite verlinkt ist. Dieser sollte das Fokuskeyword enthalten und genau den Inhalten der verlinkten Seite entsprechen. Vermeide generische Anchortexte wie “lesen Sie hier”, “hier mehr dazu”, etc. 

Content Optimierung 

Sobald der technische Rahmen gegeben ist, kannst du dich der Optimierung des Contents auf deiner Website widmen. Denn nur mit optimalen Inhalten kannst du deine Nutzer.innen und Google überzeugen. 

7. Schritt: Relevante Keywords finden und Inhalte anpassen 

Bevor es überhaupt zur Inhaltserstellung kommt, musst du zunächst ein Keyword finden, mit dem deine Website in den Rankings der SERP auftauchen soll. Das heißt: Zu welchen Suchbegriffen möchtest du mit deinem Unternehmen gefunden werden? Welche Suchbegriffe verwenden Nutzer:innen für bestimmte Themen, Dienstleistungen und Produkte? Verschiedene Tools wie Sistrix oder keywordtool.io können dich bei der Auswahl und der Bewertung der Keywords unterstützen. Mit den Tools kannst du auch überprüfen, wie häufig der Begriff vorkommt und wie der Trend des Keywords ist. Außerdem geben sie Auskunft über Suchvolumen und Wettbewerb. 

8. Schritt: Website Navigation optimieren 

Für die Navigation der Website sind klare und übersichtliche Beschreibungen wichtig, die es Nutzer:innen ermöglichen, sich einfach zu orientieren und schnell das zu finden, wonach sie suchen. Zusätzlich fällt es Suchmaschinen durch eine strukturierte Website Navigation leichter, deine Website zu indexieren und zu verstehen. 

9. Schritt: Qualitativen Inhalt liefern 

Mehr ist nicht automatisch mehr. Auf die Qualität deiner Inhalte kommt es an, in der du dich von deinem Wettbewerb unterscheiden musst. Im Folgenden stellen wir dir eine Checkliste für den optimalen Inhalt zusammen:

Checkliste: 
  • Verwendest du HTML-Tags und sinnvolle Zwischenüberschriften? Die Nutzung von H1, H2, H3 Überschriften ist nicht nur für Google relevant, sondern machen deinen Text auch für Besucher:innen übersichtlicher und strukturierter.
  • Kommen das Fokuskeyword und andere wichtige Begriffe oft genug im Text vor? Um das zu überprüfen, bieten sich Tools wie Termlabs an, die mit der WDF*IDF Analyse das Keyword und wichtige Begriffe zu dem Keyword gewichten.
  • Sind die Sätze prägnant und der Text gut lesbar? Eine kurze und klare Formulierung ist leichter lesbar. So können Leser:innen deine Inhalte besser aufnehmen.
  • Vermeidest du Füllwörter und umständliche Umschreibungen? Füllwörter verlängern die Sätze nur unnötig und lenken vom wesentlichen ab.
  • Nutzt du für wichtige Fakten Aufzählungen und Listen? Mit Hilfe von Listen und Aufzählungen lassen sich komplexe Zusammenhänge oft ohne wortreiche Beschreibung, leicht verständlich und kompakt darstellen.
  • Enthält der Inhalt Conversion Elemente und “Call-to-Actions”? Um Conversions zu erzielen, braucht es Call-To-Actions, die Besucher:innen zu einer Handlung auffordern. Zum Beispiel: Jetzt kaufen, Zum Newsletter anmelden, Jetzt Angebot anfordern, etc.
  • Ist der Inhalt aktuell und relevant? Achte bei tagesaktuellen oder saisonalen Themen darauf, den Artikel bzw. den Inhalt regelmäßig anzupassen und zu aktualisieren, damit dieser nicht an Relevanz verliert.
  • Trifft der Inhalt die Bedürfnisse der User:innen und beantwortet ihre Fragen? Stelle sicher, dass die Inhalte genau dem entsprechen, was die User:innen suchen und erwarten, wenn sie auf deine Website kommen. Das kannst du überprüfen, indem du schaust, welche Inhalte, die zu bestimmten Keywords ganz oben ranken, die Konkurrenz liefert.
  • Verwendest du Bilder, Videos oder Infografiken? Bilder, Videos oder Infografiken machen den Text anschaulicher und damit interessanter für Besucher:innen. Für Google sind insbesondere drei Dinge bei solchen Dateien wichtig: ein passender Dateiname, ein Alt-Text und eine Bild-Beschreibung.

 

10. Schritt: Erfolgskontrolle

Die Website Optimierung ist ein Prozess. Um den Erfolg deiner Website gewährleisten zu können, musst die Veränderungen und Fortschritte messen. Die Veränderungen durch die Optimierung zeigen sich nicht sofort in den KPIs. Daher gilt es, den Prozess zu beobachten und, wenn nötig, weitere Maßnahmen zur Optimierungen im Detail vorzunehmen. Den Erfolg deiner Seite kannst du mit Hilfe von verschiedenen Tools kontrollieren. 

Hilfreiche Tools

Um den Erfolg der Website Optimierung zu überprüfen oder zunächst zu identifizieren, welche Maßnahmen zur Optimierung überhaupt sinnvoll sind, bieten sich verschiedene Tools an: 

  • Google Analytics: Traffic und Verhalten der User:innen 
  • Google Pagespeed Insights: Analyse der Seitenladegeschwindigkeit 
  • Google Search Console: Nutzerfreundlichkeit auf mobilen Endgeräten, Indexierungsprobleme, fehlerhafte URLs, Impressions, Klicks, Rankings und Click Through Rate
  • Ryte.com: Fehlerhafte Metadaten, korrekte Verwendung von Überschriften und Lücken in der internen Verlinkung
  • Sistrix: Sichtbarkeitsindex und Rankings 
  • SEMrush: Backlinks, Keywordanalyse, Rankings uvm.
  • Keywordtool.io: Keywordrecherche
  • Termlabs: WDF*IDF Analyse mit Wettbewerb

Die Tools geben dir Auskunft über die Performance deiner Website und einige zeigen dir gleichzeitig, wie du im Vergleich zu deinem Wettbewerbe abschneidest. 

Website Optimierung: Rankings verbessern und Bedürfnisse der Nutzer:innen erfüllen 

Die Qualität deiner Website zeigt sich in den KPIs und beeinflusst die Performance deiner Website. Mit der Webseitenoptimierung kannst du deine Rankings steigern, die Bedürfnisse der Besucher:innen erfüllen und somit die User Experience verbessern. Das heißt: Wer sich SEO auf die Fahne geschrieben hat, darf die Website Optimierung niemals vergessen.


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Fionn Kientzler

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