Magazine

Das Content Marketing Blog: Tools, Benchmarks und Strategien
des Content Marketings auf einen Blick

Erfolgreiches Seeding im Content Marketing

Seeding nimmt beim Thema Content Marketing eine Schlüsselstellung ein. Mit Seeding wird das Verbreiten der eigenen Marke oder des eigene Produkts und eigenen Inhalten auf Webseiten, diversen Online-Medien, sowie dem Social Net bezeichnet. Es dient dem Kontaktaufbau zu Multiplikatoren und mit der richtigen Content Strategie führt es zu einem kontinuierlichen Backlink-Aufbau. Seeding ist ein wichtiger Bestandteil jeder Content-Marketing-Kampagne. Wo, wann und wie werden diese Inhalte erfolgreich platziert?

Seeding – Inhalte intelligent platzieren

Auch wenn sich Content Marketing bei den Unternehmen zunehmend durchsetzt – Content Seeding fristet immer noch ein Schattendasein. Spätestens seit der Einführung des Google-Updates Panda hat es sich herumgesprochen, wie wichtig Content ist, um eine gute Positionierung in den Suchergebnissen zu erhalten. Doch um damit auch langfristigen Erfolg zu generieren, kommt es auf die Verzahnung mehrerer Arbeitsschritte an. Nicht zuletzt das zielgruppenorientierte Seeding – das zielgruppenorientierte Streuen des Contents im Web – ist maßgeblich für den Erfolg verantwortlich.
Mit Seeding von themenrelevanten Inhalten auf bestimmten Webseiten wird eine gesteigerte Wahrnehmung für das Produkt und die Marke erreicht. Hierfür muss Content in Form von:

  • Fachbeiträgen
  • Pressemitteilungen
  • Gastbeiträgen
  • Case Studies
  • Newsletter

gezielt geplant und umgesetzt werden. Um dann anschließend in die zuvor festgelegte Zielgruppe gestreut zu werden. Die dafür notwendigen Arbeitsschritte werden nachfolgend geschildert.

1. Seeding Kampagne planen

Content Seeding ist die taktische Platzierung von produktnahen Inhalten an hochfrequentierten Plätzen im Internet. Hier soll der Content die Zielgruppe ansprechen, unterhalten und informieren, damit später eine bessere Entscheidung getroffen werden kann. Gleichzeitig sollen Kunden den Content mit Shares, Likes und Backlinks im Internet weitertragen. Dafür ist im Vorfeld eine Zielgruppenanalyse notwendig. Bewährt haben sich für das Seeding branchenspezifische Magazine, Blogs sowie relevante Social Media Publikationskanäle wie Facebook & Co.

2. Recherche nach Seeding Multiplikatoren und Vermarktungsquellen 

Die Suche nach geeigneten Kanälen fürs Seeding beginnt im eigenen Unternehmen. Gut geeignet sind firmeneigene Newsletter und Webseiten. Bestimmte Google Parameter wie inurl:Keyword und intitle:Keyword helfen bei der Recherche nach zu der Kampagne passenden Webseiten.
Über Google Alerts können sich Seeding Verantwortliche zudem über Blogs informieren, die die passenden Themen aufgreifen. Erscheinen fremde neue Blogbeiträge, führen entsprechende selbstverfasste Blogkommentare zu einer intelligenten Diskussion, die zugleich dabei hilft, sich selber als Experte zu positionieren.

3. Seeding Multiplikatoren kontaktieren und verwalten

Die Kontaktierung und Pflege von wertvollen Branchenkontakten ist ein weiterer wesentlicher Erfolgsfaktor für das Seeding. Denn sind diese Personen von den eigenen Inhalten überzeugt, sorgt eine lobenswerte Erwähnung ihrerseits zu einer höheren Reichweite. Daher ist die erste Kontaktaufnahme sehr wichtig.
Infrage kommende Multiplikatoren sollten stets über entsprechende Kanäle, zum Beispiel per E-Mail, personalisiert über die eigenen Inhalte informiert werden. Dazu gehört aber auch, selber Zeit zu investieren und auf deren Inhalte per Kommentare oder anderen Interaktionen zu reagieren.

4. Steigerung der Reichweite durch Seeding eigener Inhalte 

Nachdem die zuvor beschriebenen Schritte alle durchgeführt wurden, ist das Content Seeding recht einfach umzusetzen. Eine To-Do-Liste hilft bei der schnellen Umsetzung. Manchmal sind auch bezahlte Beiträge ein sinnvoller Weg. Dies können auch Gastbeiträge sein, mit denen Marketer Linkaufbau betreiben und auf eigene Inhalte verweisen. Seeding wird unterstützt durch eine Einbindung von Social-Media-Buttons auf den eigenen Seiten, durch Anreize zum Teilen oder durch Angabe des passenden Embed-Codes.
Ein gewissenhaftes Dokumentieren und strukturierte Aufzeichnungen sorgen für eine bessere Reproduzierbarkeit des Erfolgs. Abhängig vom beworbenen Produkt bieten sich unterschiedliche Vermarktungsformen an. Nicht jeder Publikationskanal und jedes Content-Format ist auch für jedes Unternehmen gewinnbringend. So ist beispielsweise Pinterest für Software-Unternehmen kaum geeignet, dafür stoßen aber Newsletter auf eine hohe Resonanz.

Wichtig im Punkt der Nachbereitung ist auch eine Auswertung der Menge an generierten Backlinks.

Auch hierfür bietet sich Google Alert an, das den Marketer bei einer Produkterwähnung entsprechend informiert. Fehlt dann der Link auf der betreffenden Webseite zum Produkt, kann dies einfach nachgeholt werden. Das Ergebnis einer gut geführten Seeding-Kampagne sind eine signifikante Steigerung der Kundenkontakte sowie die langfristige Positionierung als Marketer.


1 Star2 Stars3 Stars4 Stars5 Stars (5 votes, average: 5,00 out of 5)
Loading...

All comments