Der Redaktionsplan: Unsere Vorlage für die strategische Content-Erstellung

Redaktionspläne sind ein Muss für jedes Unternehmen, welches mit seinen Inhalten nicht in der Masse untergehen möchte. Denn wer auf die zeitlichen und formalen Regeln achtet, kann mit seinem Content den Bedürfnissen seiner Zielgruppe begegnen.

Fionn Kientzler
FionnKientzler
Publiziert am
fionn.kientzler@suxeedo.de

Inmitten der digitalen Qual der Wahl bleiben Inhalte oft ungesehen, weil sie weder die Zielgruppe erreichen, noch inhaltlich relevant genug sind. Umso wichtiger ist die Planung, um die Stärken, Schwächen, Chancen und Risiken von Inhalten einzuschätzen – denn mit der Strategie steht oder fällt der Erfolg. Der optimale Redaktionsplan bietet den Redakteuren die passende Schablone, um mithilfe einer Content-Strategie dem Kunden wertvolle Impulse zu geben und die ökonomischen Ziele des Unternehmens aktiv zu unterstützen.

Der optimale Redaktionsplan: Drei wichtige Bestandteile

1. Publikum: Wer ist mein Publikum? Wer sind meine Zielpersonas? Als Zielpersonas wird eine imaginäre Figur bezeichnet, welche als Beispielperson alle Merkmale der Zielgruppe vereint. Die Persona-Attribute werden vom Unternehmen durch qualitative und quantitative Recherchen ermittelt und ausgewertet. Was macht diese Beispielperson? Was sind ihre Interessen? Was ihre Herausforderungen? Welche Probleme kann der Inhalt für die Beispielperson lösen? Das Ergebnis ist ein detailliertes Porträt, das der Zielgruppe ein fiktionales Gesicht mit realem Bezug gibt. In den Redaktionsplan wird zu jedem Inhalt der Name der passenden Zielpersona eingetragen, damit der Redakteur weiß, an wen sich der Content richtet.

2. Inhalt: Basierend auf den Personas können jetzt Themen recherchiert werden. Dabei kann man nachfragebasiert arbeiten wie z.B. über Keywordrecherchen um herauszufinden nach welchen Keywordkombinationen innerhalb eines Themenclusters die Personas suchen. Und/Oder man kann Event basiert vorgehen, um brandaktuell zu wichtigen Ereignissen für die Zielpersonas über relevanten Content zu verfügen. Zudem sollte man definieren, in welchem Content Format sich die Themen am besten für die Zielpersona darstellen lassen (Blogartikel, Whitepaper, Video etc.).

Die Kernfrage: In welchem Kaufstadium befindet sich der Leser? Will er sich bloß über das Thema informieren (Branding orientiertes Thema), oder hat er ein konkretes Problemlösungsbedürfnis (Conversionorientiertes Thema)? Darauf müssen der Inhalt und die kommerzielle Nutzbarkeit angepasst werden. Anschließend wird determiniert, auf welchen Kanälen der Inhalt primär publiziert werden soll. Social-Media-Inhalte werden knapp und emotionalisierend präsentiert während Blogs und Online-Magazine die Themen tiefer behandeln. Das Ziel ist ein maximaler Mehrwert für die Zielgruppe.

3. Organisation: Hier werden alle praktischen Fragen beantwortet: Wer? Was? Wann? Einzelaktivitäten und Milestones können bei größeren Formaten, wie E-books definiert werden. Bei kleineren Inhalten reicht es, Verantwortlichen inklusive einer Deadline zu definieren. Dadurch ergibt sich eine Transparenz, die wichtig ist um nicht im redaktionellen Chaos zu versinken.

Organisation durch Redaktionsplan

Der Redaktionsplan dient als ein wertvolles Tool, um die Content-Creation auf die Bedürfnisse des Publikums abzustimmen.

Der größten und schwerwiegendsten Fehler entstehen, wenn sich die Redaktion nicht genug mit der Zielpersona auseinandersetzt und dadurch völlig generische Artikel lanciert, die keinen interessieren. Bei jedem Redaktionsplan sollte Qualität definitiv vor Quantität stehen. Wichtiger als das Artikelvolumen und die Deadlines ist also der Inhalt.

Hier die Suxeedo-Vorlage für einen optimalen Redaktionsplan als Download:

Hier der Link zum Suxeedo-Redaktionsplan als Google Tabelle. Für die eigene Nutzung und Bearbeitung ist die Anmeldung über ein Gmail-Konto notwendig. Im Anschluss muss die Google Tabelle im Menü Datei kopiert werden, um vom Lese- zum Bearbeitungsmodus zu wechseln.

Wie wird der Redaktionsplan benutzt?

Der Redaktionsplan macht die Umsetzung einer Content-Strategie planbar und dokumentiert den redaktionellen Arbeitsprozess.

  • Internes Dashboard: Zu jedem Content wird das Feedback in den Social Media-Kanälen numerisch dokumentiert und im Dashboard auf dem zweiten Sheet durch Diagramme visualisiert. Für eine akkurate Auswertung ist eine kontinuierliche Dokumentation der Resonanz notwendig. Dies ermöglicht die Bewertung der einzelnen Inhalte und liefert Hinweise zu den Stärken und Schwächen der Content-Strategie.
  • Interner Kalender: Jedes Datum ist mit dem entsprechenden Tag in einem Online-Kalender verlinkt. So werden auf einen Blick alle für den Tag relevanten Themen, Ereignisse und Geburtstage dargestellt.
  • Die Themenfindung orientiert sich an den Zielpersonas des Unternehmens, ihren Interessen und ihrem Kaufstadium. Auf dieser Grundlage wird pro Content ein Keyword festgelegt und in den Titel integriert.

Alle Aspekte des Plans zielen auf eine inhaltliche, formale und zeitliche Integration der Kommunikations-Maßnahmen ab. Dies gewährt eine konsistente und glaubwürdige Ansprache des Publikums – wichtige Faktoren, um als Marke das Kundenvertrauen zu gewinnen und die Bindung zu stärken.

 


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