Die Top 15 Tipps für digitale Healthcare Marketing-Strategien

Der digitale Raum schafft Chancen für das Healthcare Marketing der Zukunft. Innovation bedeutet, Probleme zu lösen und Wege zu finden, den Mehrwert zur Zielgruppe zu bringen. Content Marketing ist das Instrument, mit dem die Gesundheitsindustrie das Vertrauen ihrer Kunden zurückgewinnen kann.

Fionn Kientzler
FionnKientzler
Publiziert am
fionn.kientzler@suxeedo.de

Healthcare Marketing bewegt sich in einem engen, reglementarischen Umfeld und muss sich gleichzeitig neu erfinden, um die Zielgruppe zu erreichen. Gerade bei Gesundheitsthemen ist das Misstrauen der Zielgruppen groß, wenn Unternehmen mit Heilversprechen Marketing betreiben. Umso mehr muss Healthcare Marketing eine Sprache und ein Medium finden, welche von der Zielgruppe verstanden, respektiert und gerne konsumiert werden. Content Marketing ist eine Strategie, die dem potentiellen Kunden auf Augenhöhe begegnet, sein Vertrauen gewinnt und zum Kaufabschluss inspiriert. So schaffenInhalte nachhaltigen Mehrwert – zunächst für die Zielgruppe und schlussendlich für das Unternehmen.

Suxeedo Healthcare Marketing Kunden

Suxeedo-Kunden: Content Marketing ist ein Instrument, um im Healthcare Marketing Vertrauen zur Zielgruppe aufzubauen.

Warum Content so wichtig ist für Healthcare Marketing

Suxeedo ist die Content Marketing Agentur, welche sich mit Inhalten und der Verbreitung von Content seit Jahren sicher im reglementarischen Umfeld der Healthcare- und Pharma-Industrie bewegt. Mithilfe eines virtuellen Redaktionsteams von rund 50 Pharmakologen, Heilpraktikern und Medizinern sowie Fachlektoren können umfassende Content-Strategien entworfen werden. Vom ersten Konzept bis zur proaktiven Verbreitung der Inhalte bietet suxeedo einzelne Maßnahmen sowie Komplettlösungen für das Healthcare Marketing von Unternehmen an, die ihre Sichtbarkeit und Brand Awareness bei der Zielgruppe verbessern sowie ökonomische Ergebnisse generieren möchten. Aus inzwischen über 300 Kampagnen sind wertvolle Erfahrungen entstanden, welche für das Healthcare Marketing unbedingt implementiert werden sollten. Im Folgenden eine Auswahl wichtiger Learnings.

15 Digital Healthcare Marketing Tipps für mehr Umsatz

1. Mit gezielten Long Tail Keywords werden Webseiten zum medizinischen Ansprechpartner zu spezifischen Fragestellungen. Wer Traffic zu einem bestimmten Long Tail Keyword auf seine Seite lenkt, der kann sich sicher sein, dass dieser Traffic qualitativ hochwertig ist. Mit dem Keyword segmentieren sich die User selbst. Sie besitzen ein konkretes Bedürfnis, auf welches in den Inhalten gezielt eingegangen werden muss. Gleichzeitig sind die Chancen auf eine hohe Conversion Rate gut, wenn Handlungsaufforderungen im oder neben dem Text platziert werden, die auf eine praktische Lösung des Problems deuten.

2. Eine ganzheitliche Content-Strategie vereint Social Media, SEO und PR. Alle Maßnahmen, die getroffen werden, müssen Teil einer ganzheitlichen Strategie sein. Während so manches Unternehmen die einzelnen Teilbereiche der Kommunikation in separaten Abteilungen beherbergt, entdecken wirklich innovative Kommunikatoren die Multiplikationseffekte einer zentralen Koordination aller Bereiche. Erst wenn eine Content-Strategie alle Kanäle bestimmt und in deren Framework übersetzt wird, gelingt eine konsistente  und geschlossene Ansprache der Zielgruppen. So werden alle Stakeholder auf allen Touchpoints mit einer Botschaft und einem starken Markenbild abgeholt. Wenn sich Inhalte, Formate und Kanäle gegenseitig komplementieren, werden Brand Awareness und Performance der Inhalte optimiert.

3. Videos mit viralem Potential machen Healthcare zu einer persönlichen Angelegenheit. Fachinformationen, wissenschaftliche Artikel und Studien bieten wertvolle Informationen. Doch wer sich an eine breite Zielgruppe richtet, welche nicht unbedingt ein fachliches Interesse mitbringt, sollte auf Emotionen setzen. Ob ein humorvolles Tutorial-Video à la “7 Tricks, um der Erkältung zu trotzen” oder eine inspirierende Geschichte, von einem jungen Patienten, der den Kampf gegen die Krankheit gewonnen hat: Emotionen machen ein Thema greifbar, selbst wenn der Rezipient nicht unmittelbar betroffen ist.

 

Sie haben Fragen oder wünschen ein kostenloses Beratungsgespräch? 
Online Sales Mindset

Sprechen Sie mit Fionn Kientzler, unserem Experten für Medical Marketing.

Rufen Sie an: +49 (0) 30 60 98 68 960

Oder schreiben Sie eine Email: fionn.kientzler@suxeedo.de

 

4. Ein Online-Magazin macht eine Marke zum vertrauenswürdigen Medienhaus. Wenn Plattformen eines Unternehmens herausragenden Mehrwert bieten, entwickeln sich Marken für die Zielgruppe zur vertrauenswürdigen Informationsquelle. So steht die Marke für die Zielgruppe für viel mehr als nur das Produkt. Ein Lifestyle-Magazin mit Inhalten zu Ernährung, Fitness und Sporttrends kann dabei eine hervorragende Plattform für einen Anbieter von Nahrungs-Ergänzungsmitteln sein.

5. Die Informationsarchitektur ist im Content Marketing mindestens so wichtig wie der Inhalt selbst. Inhalte mit Mehrwert sind wichtig, doch wenn der User schon beim ersten Blick auf den Content den Überblick verliert, ist mehr verloren als gewonnen. Der User besitzt im Netz eine geringe Aufmerksamkeitsspanne und Texte werden in der Regel bloß überflogen. Daher ist es entscheidend, wie die Inhalte aufbereitet werden. Überschriften, Absätze und Bulletpoints sind für Texte ebenso wichtig wie eine klare Struktur für die Navigation einer Website.

6. Weniger ist mehr: Ein gutes Corporate Design ist nicht immer, wenn es nach Corporate aussieht. Branded Content sollte nicht wie die Brand aussehen. Stattdessen muss der Mehrwert im Vordergrund stehen. Wenn der Leser den Eindruck hat, er lese sich eine Werbetafel durch, wird er sich nicht auf den Mehrwert einlassen können. Vielmehr leidet die Glaubwürdigkeit der Marke und die einstige Absicht eines positiven Imagebuildings endet mit einer Negativ-Assoziation beim User.

7. Die Zielvorgaben und die Erfolgs-Indikatoren müssen für jede Maßnahme vor der Umsetzung definiert werden. Bevor eine Marketing-Maßnahme ergriffen wird, müssen vorher die Ziele definiert werden. So kann ein Whitepaper über den Forschungs- und Herstellungsprozess zu einem bestimmten Medikament dazu dienen, Kontaktdaten der User mit einem bestimmten Bedürfnis oder Email-Subscriptions zu generieren. Sie Registrierung kann zusätzlich als ein Indikator für die Lead Quality herangezogen werden.

8. Patientenaufklärung 2.0: Die Infografik als performante Ergänzung für den Beipackzettel. Potentielle Patienten suchen im Internet nach Informationen, die sie schnell erfassen können. Da hilft zum Beispiel eine Infografik mit Illsutrationen und den wichtigsten Tipps zur Anwendung eines Nasensprays, um den potentiellen Patienten aufzuklären und gleichzeitig mit einem Markenprodukt vertraut zu machen. So wichtig der Beipackzettel auch ist: Der Kunde wird immer zu dem Produkt tendieren, welchem er sich nahe fühlt. Eine anspruchsvolle, verständliche und visuell interessante Aufbereitung aller wichtigen Informationen zur Anwendung, Wirkung und Risiken eines Produktes, nimmt dem Kunden die Skepsis. Wenn die Infografik gut ist, werden die User in der Wintersaison vermehrt zum Nasenspray-Anbieter greifen, welcher die Grafik veröffentlicht hat.

9. Niemals den Broschürentext unverändert übernehmen: Digitaler Content funktioniert anders als Print. Inhalte im Netz müssender Zielgruppe einerseits Antworten geben, andererseits Suchmaschinenoptimiert sein. Die relevanten Keywords werden an strategischen Stellen wie Überschriften, Subtitle oder im ersten Absatz positioniert. Gleichzeitig muss der Inhalt nicht nur lesbar, sondern auch so strukturiert sein, dass er dem Leser ein Überfliegen und schnelles erfassen der wesentlichen Inhalte einfach macht.

10. Mit Multiplikatoren zur viralen Verbreitung von Healthcare Content. Multiplikatoren und Influencer zu den Themen Healthcare und Pharma gibt es überall. Ob als Blogger, Youtuber oder Thought Leader in ihrem Feld: Ihre Reputation verleiht ihnen Autorität und Glaubwürdigkeit – ideale Voraussetzungen für ein positives Imagebuilding. Unternehmen, Marken und das kommerzielle Angebot gewinnen bei der Zielgruppe an Vertrauen und steigern ihre Reichweite signifikant, wenn sie sich mit den richtigen Personen im Netz verknüpfen und von diesen präsentiert werden. Dabei können die Multiplikatoren als Experten oder Testimonial bereits in die Content Creation miteinbezogen werden. Dies ermöglicht ihnen schließlich attraktive Chancen, sich selbst zu profilieren. Wenn die Inhalte dann auf ihren eigenen Kanälen geteilt werden, wird die Reichweite des Contents multipliziert.

11. Ein Healthcare SEO Redaktionsplan macht Unternehmen zum schnellen Doktor im Netz. Wer eine Content Marketing Strategie betreibt, sollte zunächst einen SEO-Redaktionsplan erstellen. Wer die relevanten und erfolgsversprechenden Keywords seiner Zielgruppe kennt, kann so die Inhalte gezielt optimieren und als Mehrwert-Garant den potentiellen Kunden in seiner Customer Journey auf Google abholen. Schließlich möchte die Zielgruppe schnelle Antworten und bevorzugt daher Suche bei Google vor dem tatsächlichen Gang zum Arzt. Unternehmen bietet sich somit die Chance, den potentiellen Kunden mit Inhalten zu informieren und ihm Impulse für die weitere Handlung mit auf den Weg zu geben.

12. Healthcare Marketing ist skalierbar: Durch die Digitalisierung wird der ROI von Kommunikation messbar. Die Streuverluste von analogen Maßnahmen wie dem Werbeplakat oder dem Werbespot im Rundfunk haben an vielen Stellen oft bloß eine Erfolgsmessung auf der Grundlage von Abschätzungen ermöglicht. Dagegen können im digitalem Content Marketing das Nutzerverhalten und dessen Zusammenhang mit Umsatz-relevanten Ergebnissen wie der Leadgenerierung ermittelt werden. Wer eine umfassende Evaluation mithilfe von CRM-Tools, Social Media Statistiken und Google Analytics betreibt, kann am Ende den monetären Wert einzelner Content-Maßnahmen bestimmen.

13. Inhalte sind Köder für dritte Medien und bauen die Autorität und Sichtbarkeit der eigenen Website auf. Ein Ebook oder eine Infografik bieten nicht nur einen besonderen Mehrwert für potentielle Patienten und Kunden, sondern auch willkommenen Content für die Redakteure anderer Medien – vorausgesetzt der Content ist journalistisch hochwertig und besitzt eine inhaltliche Schnittmenge mit dem Zielmedium. Dies verschafft nicht nur Sichtbarkeit in anderen Medien, sondern steigert durch die Verlinkung externer Seiten mit der eigenen Website das Ranking bei Google.

14. Online-Tools wie Rechner zur Berechnung der Dosierung von Medikamentenlösungen oder der Kalorienzufuhr durch bestimmte Lebensmittel verhelfen dem Healthcare Marketing zu treuen Nutzern. Der praktische Nutzen solcher Tools verankert sich fest im Gedächtnis der Zielgruppe und steigert die digitale Markenautorität des Unternehmens ungemein. Wer von den Tools profitiert, wird sich an die Website ebenso wie an die Marke erinnern, welche das Tool präsentieren.

15. Content Marketing sollte immer mit den sozialen Medien der Zielgruppe verknüpft werden und den Dialog mit dem Kunden proaktiv gestalten. Durch Social Media haben sich die Medien demokratisiert: Der User ist Gestalter statt bloß Rezipient. Seine Meinung wird gehört und sollte respektiert werden. Denn Zielgruppen beobachten das Verhalten von Unternehmen im Netz und erwarten ein Gespräch auf Augenhöhe. Andernfalls werden sie nicht mit deren Inhalten interagieren. Dies bietet die Chance für Pharma-Unternehmen, sich nahbar zu gestalten und das Vertrauen der User zu gewinnen.


Scroll To Top Erfolg im Content Marketing
AS SEEN IN
Infografiken Thoughtleader bei ibusiness
Content Marketing Beispiel Siemens
suxeedo als Thoughtleader in der Website Boosting
Infografik Thoughtleader suxeedo bei Deutschlandradio