Content Marketing Masters 2016: Der Suxeedo Highlights Recap

Wenn aus Pionieren Experten werden, die ihre Learnings zum Besten geben: Suxeedo war zu Besuch auf der Content Marketing Masters Conference 2016 und hat die persönlichen Highlights zusammengefasst.

Fionn Kientzler
FionnKientzler
Publiziert am
fionn.kientzler@suxeedo.de

Das Programm der Content Marketing Masters 2016 bot vielseitige Perspektiven auf unterschiedliche Ebenen einer inhaltsgetriebenen Kommunikationsstrategie. Wir haben uns ein paar persönliche Highlights herausgepickt und in einem Recab zusammengefasst.

1. Edward Wood – Leiter des Content Marketing Teams von Babbel

Der Leiter des Content Marketing Teams von Babbel, Edward Wood, erzählte in seinem spannenden Vortrag von der Erfolgsgeschichte der Online-Sprachschule und ihren Content-Geheimnissen. Sein Learning: Die Sprachvideos sind als Content-Format für Babbel besonders erfolgreich, wenn sie persönlich sind und gleichzeitig Klischees bezüglich Nationen und Sprachen bedienen. Einerseits bewundern Zuschauer multilinguale Talente, andererseits lachen sie über die stereotypen Bilder, die sie mit einer Nation verbinden. Mithilfe von umfangreichen A/B-Tests durch Outbrain konnte das Team von Babbel die erfolgreichsten Videoinhalte und Titel ermitteln. Edward Wood verdeutlichte in seinem Vortrag sehr schön, wie wichtig eine Verbindung zwischen Erfolgskontrolle und Kreativität für performanten sowie Unique Content ist.

Online Sales Mindset

Das Team von Babbel gibt Einblick in die Erfolgsgeschichte von Babbel und die Rolle des Content Marketing für das Unternehmen.

2. Samuel Scott – Director bei Macrom für Logz.io

Samuel Scott, Director bei Macrom für Logz.io, betonte in seinem Vortrag die Bedeutung einer starken Message. Sein Tipp: Um erfolgreich im Content Marketing zu sein, müssen die Verantwortlichen ein Bewusstsein für das Leseverhalten des Publikums gewinnen. Welche Publikationen liest es? Für welche Themen interessiert es sich? Gemäß der Mediennutzung und der Touchpoints der Zielgruppe müssen Medienlisten erstellt werden, welche die Grundlage für die effektive Verbreitung von Content bilden. Einerseits muss das Medium interessant für die Zielgruppe sein, andererseits muss die inhaltliche Schnittmenge mit dem eigenen Thema groß genug sein, sodass eine Publikation dort als glaubwürdig erscheint. Der persönliche Kontakt zu einzelnen Redakteuren dieser Medien ist ungemein wichtig. Die Kontakte müssen individuell betrachtet und gepflegt werden, damit eine langfristige und nachhaltige Kooperation entstehen kann. Um aus einem Kontakt eine Beziehung zu entwickeln, braucht es immer einen Anlass: Aktuelle Events, ein Launch oder ein wohltätiger Zweck machen eine Zusammenarbeit aus der Sicht des Journalisten attraktiv. Herr Scott ist ein PRler durch und durch und konnte aus seinem reichhaltigen Erfahrungsschatz wertvolles Expertenwissen teilen. Vielen Dank dafür.

3. Brian Dean – Gründer von Backlinko

Brian Dean, der Gründer von Backlinko, gab auf der Content Marketing Masters einen spannenden Einblick in seine Learnings und eigens ausgeteste Strategien bezüglich Texte und Nutzerverhalten. Unter dem Begriff “Long Click” gab er dem Publikum den zentralen Ratschlag: Inhalte im Web müssen so strukturiert und geschrieben werden, dass der Besucher möglichst lange auf einer Seite bleibt. Der “Long Click” wird durch ein geschicktes Wording in den Headlines ermöglicht, durch welches einerseits die Neugier der Leser getriggert, andererseits ein Versprechen in Bezug auf den Mehrwert gegeben wird. Formulierungen wie “Hier siehst du, was Personaler beim Jobinterview denken” oder “Das sind die Hauptgründe für die Mittagsmüdigkeit”. Der Leser wird mit einem Sachverhalt konfrontiert, welcher ihn betrifft. Gleichzeitig wird eine Lösung auf einen Blick versprochen. Der Mehrwert scheint nur einen Klick entfernt zu sein. Wer den Rest des Artikels so gestaltet, der wird den Leser bei der Stange halten.

Gleichzeitig muss Sprache bewusst eingesetzt werden, um beim Leser eine Assoziation zwischen Brand und bestimmten Begriffen zu schaffen. Starke Marken sprechen und positionieren sich inhaltlich als Champion zu bestimmten Themen, die dem Markenkern entsprechen. Redakteure sollten demnach bewusst jene Keywords aufgreifen, nach welchen die Zielgruppe im Laufe ihrer Costumer Journey sucht. Semantisch optimierte Texte enthalten zudem ein reiches Wort-Spektrum an Synonymen und Themen-verwandten Begriffen. Kurze, prägnante Sätze, aussagekräftige Subheadings oder Bulletpoints vereinfachen die Rezeption. Ein gute Struktur stellt den Mehrwert für den Leser in der Vordergrund – wenn ein Text keinen inhaltlichen Mehrwert enthält, wird der “Long Click” nicht zustande kommen. Ein toller Tipp von Herrn Dean: Bei der Meta Description sollten sich die Redakteure von den Ad Words-Anzeigen der Konkurrenten inspirieren lassen. Die Texte in den Anzeigen wurden oft im Rahmen von A/B-Tests entwickelt und verfeinert.

4. Russel Smith – Development Editor für BBC News

Russel Smith ist Development Editor für die digitalen Kanäle von BBC News. Er erzählte von der Umsetzung und den Learnings des Data-driven Newsroom der BBC. Für die Auswertung des Newsroom werden nicht nur die Click Through Rate, sondern auch das Customer Engagement betrachtet. Somit werden solide Informationen und Impulse für die Optimierung der Inhalte gesammelt. Auffällig war zum Beispiel, dass die Zielgruppe der jüngeren Frauen bei der tatsächlichen Nutzung des Newsroom unterrepräsentiert ist. Sein Team hat daraufhin konkrete Schritte unternommen, mehr Redakteurinnen eingestellt und überlegt, wie sie die Texte und visuellen Elemente attraktiver für Frauen gestalten können.

5. Danny Ashton – CEO und Gründer von NeoMam Studios

Online Sales Mindset

Content Marketing ist spannend und brigt viele Learnings: Was Marketers ausprobieren, was sich Unternehmen wünschen und welche Möglichkeiten Google bietet, bildet ein Spannungsfeld.

Danny Ashton, CEO und Gründer von NeoMam Studios hat in seinem Vortrag einen wichtigen, letzten Ratschlag gegeben, welchen wir nicht vorenthalten möchten: Wer seinen Vorgesetzten von den Vorteilen des Content Marketing überzeugen möchte, der sollte nicht nur auf die nachhaltigen Effekte einer langfristigen Strategie setzen. Stattdessen sollte man sich auf einzelne Schauplätze konzentrieren. So produziert das Seeding durch die Gewinnung von Backlinks Ergebnisse auf mittelfristiger Ebene.


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