Internationales Content Marketing: Mit Offpage SEO Backlinks in den Niederlanden gewinnen

Internationales Content Marketing erfordert einen Perspektivenwechsel in der Bedürfnis-orientierten Ansprache. Wer Backlinks in den Niederlanden sammeln will, der muss sich beim Seeding den sozio-kulturellen Gegebenheiten vor Ort anpassen.

Fionn Kientzler
FionnKientzler
Publiziert am
fionn.kientzler@suxeedo.de

Die Verbreitung von Content und die Gewinnung von Backlinks im internationalen Markt kann nur gelingen, wenn Marketing-Strategen die Sprache ihrer Zielgruppe, die markt-politischen Gegebenheiten und sozio-kulturellen Dynamiken mit berücksichtigen. Wer weder die Bedürfnisse, noch die Chancen eines Marktes kennt, der schießt seine Ressourcen in den Wind. Multi-Kulti-Kampagnen à la „Do it yourself“ funktionieren selbst bei Nachbarländern wie den Niederlanden nicht – gerade vor dem Hintergrund einer zunehmenden Professionalisierung und Etablierung des Content Marketings im europäischen Markt. „Seeding“ ist nicht mehr ein bloßes Buzz Word aus Nordamerika, sondern längst im europäischen Alltag der Absatzwirtschaft angekommen. Wer also niederländische Backlinks gewinnen möchte, muss seine Content Creation und Seeding-Strategie an die dortigen Bedürfnisse anpassen.

Während in der Vergangenheit die kleineren Länder im internationalen Vergleich von den Google-Penalties schwächer betroffen waren, sind spätestens seit Panda, Penguin und co. selbst die Benelux-Staaten vor keinem Suchmaschinen-Update mehr gefeit. Das Thema „Linkaufbau Niederlande“ bildet da keine Ausnahme: „Quick and dirty“ ist vorbei. Stattdessen gelten für niederländische Webseiten die gleichen Ranking-Faktoren unter gleicher Gewichtung und konsequenter Abstrafung durch Google wie bei den internationalen Wettbewerbern. „SEO Niederlande“ bedeutet zukünftig mehr denn je, dass Content Marketing Holland mithilfe von proaktivem Seeding gestalten kann. Ein neues, Content-orientiertes Mindset ist nun notwendig; der Wettbewerb um niederländische Backlinks mithilfe von Linkbaits wird immer größer. Egal ob niederländische Blogs oder Online-Magazine: Niederländisches SEO führt zu einem neuen Bewusstsein für die Ware Backlinks, welches sich inzwischen bei allen Betreibern, Publishern und Influencern vor Ort etabliert hat. Wer mithilfe von Offpage SEO Niederlande für den eigenen Content gewinnen möchte, der muss dabei ein paar wichtige Dos and Don‘ ts beachten.

Insights aus den Niederlanden: Interview mit Lisa van der Loo

Seeding in den Niederlanden

Lisa van der Loo hat viele Jahre Erfahrung im Sales gesammelt, bevor sie von Amsterdam nach Berlin zog. Bei suxeedo arbeitet sie im internationalen Seeding-Team.

Offpage SEO durch Seeding von Linkbaits gehört zu den Kernkompetenzen von suxeedo. Lisa van der Loo arbeitet im internationalen Seeding-Team und ist Marketing-Expertin für die Niederlande. Ihre Learnings verdeutlichen: Das Erfolgsprinzip von Content Marketing und Seeding funktioniert auch auf internationaler Ebene, doch die zwischenmenschliche Kommunikation auf dem Weg zum Ziel variiert unter den Ländern. Niederländisches SEO kann demnach nur erfolgen, wenn im Seeding Niederlande mit den lokalen Bedürfnissen und zwischenmenschlichen Erwartungshaltungen angesprochen wird.


Hallo Lisa, du lebst und arbeitest bereits seit einigen Jahren in Berlin, kommst aber ursprünglich aus Amsterdam. Was charakterisiert deiner Meinung nach den Unterschied zwischen dem niederländischen und deutschen Mindset bei der praktischen Seeding-Arbeit?

Für mich macht sich der Unterschied ganz klar an der Zeit fest: Während deutsche Kollegen am Telefon durchschnittlich fünf Minuten mit deutschen Bloggern oder Journalisten reden, ziehen sich bei mir die Gespräche mit niederländischen Redakteuren über 20, manchmal sogar 30 Minuten hin. In Deutschland kommen die Leute schneller auf den Punkt. Egal ob niederländische Blogs oder Online-Magazine: In den Niederlanden muss erst mal eine Beziehung aufgebaut werden, bevor es zu einem Deal kommt.

Was bedeutet dies für die Vorbereitung? Worauf legen die Gesprächspartner in den Niederlanden bei einem Gespräch wert?

Man muss auf jede Frage vorbereitet sein. So prüft der Gesprächspartner am Telefon, höchst wahrscheinlich noch während ich spreche, mein linkedin-Profil zwecks meiner Glaubwürdigkeit. Linkedin ist in den Niederlanden sowieso eine große Sache. Ist man dort nicht vertreten, ist man nicht seriös. Ganz einfach. Es geht vor allem darum, sichtbar zu sein und sich zu verkaufen. Wer dies nicht kann oder darauf verzichtet, der ist ein fragwürdiger Kooperationspartner. Grundsätzlich kann ich bestätigen, dass die Niederländer sehr neugierig sind und eine Leidenschaft für das Verhandeln besitzen.

Bezieht sich die Neugier auf den Deal, das Unternehmen oder auch die eigene Person?

Auf alles. Es können auch schon mal sehr persönliche Fragen gestellt werden – je nach dem, was im Social Media über einen gefunden wird. Social Media is a big deal there. Ich wurde schon oft gefragt, warum ich nach Berlin gezogen bin, wie es mir hier gefällt und was ich so mache – also persönliche Dinge, die nichts mit dem eigentlichen Thema des Telefonats zu tun haben. Fragen zum Unternehmen werden in jedem Fall gestellt: Was für eine Organisation ist das Unternehmen? Wie finanziert sich das Business? Wer steckt dahinter und welche Interessen werden verfolgt? Dabei geht es immer um die unternehmerische Glaubwürdigkeit. Das ist kein Zeichen von Misstrauen. Die Niederländer sind im allgemeinen sehr freundlich und freuen sich auf jede geschäftliche Opportunity. Das ist ein Teil ihres Mindsets und ihrer Kultur. Der Handel ist ihr Asset.

Welche Rolle spielt dabei die Reputation? Muss man als Seeder eine bestimmte Credibility mitbringen?

Es geht vielmehr um das Auftreten und die persönliche Online-Präsenz. Man muss gut argumentieren und den Gesprächspartner überzeugen können, dass es bei einem Closing einen Mutual Benefit gibt. Vor allem Selbstsicherheit ist gefragt, sowie die Fähigkeit, herausfordernde Fragestellungen selbstbewusst zu entkräftigen. Wenn man sich in rechtfertigenden Erklärungsversuchen verfängt, wird man schnell zur Werbeabteilung weitergeleitet und landet in einem Dead End. So gesehen benötigt man für das Seeding in den Niederlanden eher Sales-Qualitäten als PR-Erfahrung. Zudem wird durch Social Media Marketing Holland vielmehr beeinflusst als mithilfe von Verlinkungen in Text-Beiträgen – beispielsweise bei einem Online-Magazin. Niederländische Webseiten genießen in der allgemeinen Öffentlichkeit keine vergleichbare Reputation wie Social Media Plattformen. Wer mit seinem Content im Social Media vertreten ist, der besitzt für die Medien und Influencer eine höhere Relevanz – ein wichtiger Indikator für Kooperationspartner, welcher das Verhandeln am Telefon wesentlich erleichtert.

Linkaufbau Niederlande: Mit Social Seeding zu Backlinks 

Die Niederländer stehen in dem Ruf, linkgeizig zu sein. Lisa van der Loo erklärt uns, dass die Webmaster dort bezüglich der Wertigkeit von einzelnen Links abgeklärter sind. Linkaufbau in den Niederlanden gestaltet sich vergleichsweise schwierig – auch weil der Markt dort nicht so groß ist. Wer also durch Backlinks Niederlande und andere Benelux-Staaten auf die eigene Content-Plattformen lenken möchte, der muss sich auf einen harten Konkurrenz-Kampf einstellen.  Zudem unterstreicht van der Loo die umfassende Integration der Social Media Kanäle auf allen Online-Plattformen. Social Media besitzt in den Niederlanden eine wichtige gesellschaftliche Stellung und einen großen Einfluss auf die öffentliche Meinung.

92 % aller Niederländer besitzen mindestens einen Social Media Account. Ganz vorne mit dabei: Facebook – jedoch sind die Nutzerzahlen im Jahre 2015 um 13 % gesunken. Dagegen sind Linkedin und Instagram auf dem Vormarsch: Allein im Jahr 2014 sind die Nutzerzahlen auf Linkedin um 45 % gestiegen; bei Instagram sind es 11 %. Doch vor allem die Whatsapp-Nutzung scheint dort weiter entwickelter zu sein: Der Messenger-Dienst dient 9,8 Millionen Menschen als ein beliebtes Medium für den Erstkundenkontakt. Mit selbst gebastelten APIs werden Whatsapp-Buttons oft direkt in die niederländischen Webseiten integriert, und funktionieren entweder als ein Kontaktformular-Ersatz oder um Online-Content in Whatsapp-Chats mit anderen Kontakten zu teilen. Bei aller Social Media-Affinität scheinen die Niederländer die Netzwerke jedoch weniger aktiv (14 %) als vielmehr für den Konsum von Informationen und Unterhaltung (59 %) zu nutzen. Wer durch Backlinks Niederlande für seine Marke gewinnen möchte, muss also Content kreieren, der in einer Social Media-Netzkultur funktionieren kann.


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